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Der perfekte Körper
Schönheitschirurgie zwischen Unterwerfung und Selbstermächtigung
Veranstalter: Gitz - Geusndheitsinformationszentrum der GKK, Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Univerität Salzburg
Wer kennt ihn nicht, den kritischen Blick auf den anderen oder in den Spiegel? Ganz nebenbei, fast unbewusst nehmen wir wahr, was gerade „in“ und schön ist. Ob örperstatur, Frisur, Augenbrauenzupfen, Intimrasur, Schminktrends: latent und unterschwellig beeinflussen uns die Normen und Trends. „Der moderne Mensch gestaltet nicht nur sein Leben, er gestaltet auch seinen Körper“, so die Körpersoziologin Waltraud Posch in ihrem neuesten Buch. Für sie ist der Körper fast zu einer Baustelle zur Selbstoptimierung und ein Ort zur Suche nach der eigenen Identität geworden. Denn es ist für einen Teil der Gesellschaft sehr einfach geworden, sich dem gängigen Schönheitsideal anzugleichen. Sich schön zu machen, diesen Idealen nachzugehen und im Fall auch Schönheitsmedizin in Anspruch zu nehmen, ist eine Medaille mit zwei Seiten: es kann ein Instrument der Unterwerfung sein, aber auch ein Akt der Selbstermächtigung.
Die Tagung ist den Chancen und Gefahren der Schönheitschirurgie gewidmet. Wir diskutieren die unterschiedlichen Dimensionen der Begriffe Schönheit und Ästhetik. Sie lernen unterschiedliche Positionen kennen und erhalten einen breit gefächerten Überblick über das Themenfeld. Gemeinsam werden wir zusätzliche Antworten auf Fragen wie die Folgenden suchen:
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Was macht Schönheit aus abseits von Normen und Perfektion?
- Schönheitschirurgie und christliches Menschenbild: Ein Widerspruch?
- Gibt es einen gesellschaftlichen Zwnag Schön zu sein?
Download Tagungsporgramm und Anmeldekarte
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