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Dritte Wiener Postgraduelle Fortbildung zum Thema "Essstörungen und assoziierte Krankheitsbilder"

Wann: Freitag, 25. März 2011 von 14-18 Uhr und Samstag, 26. März 2011 von 9-17 Uhr

Wo: Medizinische Universität am AKH Wien

Das Interesse an der ersten und zweiten Wiener Postgraduellen Fortbildung "Essstörungen und assoziierte Krankheitsbilder" 2009 und 2010 war enorm. In einem Kooperationsprojekt der Essstörungsambulanzen der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Leitung: Univ. Prof. Dr. Andreas Karwautz) und der Univ.-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Leitung: Univ. Prof. Dr. Ursula Bailer) wird nun die Dritte Wiener Postgraduelle Fortbildung zum Thema "Essstörungen und assoziierte Krankheitsbilder" abgehalten.

Die Fortbildung richtet sich wieder an folgende Berufsgruppen:

  • ÄrztInnen für Allgemeinmedizin
  • SchulärztInnen, InternistInnen
  • FachärztInnen für Kinder- und Jugendheilkunde
  • FachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • FachärztInnen für Psychiatrie
  • TurnusärztInnen und ÄrztInnen in Facharztausbildungen
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen
  • PsychologInnen, Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
  • PsychotherapeutInnen
  • DiätologInnen
  • alle, die auf dem Spezialgebiet der Essstörungen ihr Fachwissen erweitern wollen

Diese zweitätige Veranstaltung umfasst heuer - neben psychologischen und psychotherapeutischen Aspekten der Essstörungen im Allgemeinen - die Themenschwerpunkte "Angst- und Zwangserkrankungen" und deren Therapie in der Behandlung von Essstörungen sowie die Komorbidität mit Aufmerksamkeitshyperaktivitätsstörungen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre praktischen Erfahrungen zu vertiefen und spezifische Themen im Rahmen von Workshops am Samstag nachmittag zu diskutieren.

 

National sowie auch international renommierte ProfessorInnen und ExpertInnen werden dabei aus der Praxis berichten:

 

  • Dr. Klaus Paulitsch, Univ. Prof. Dr. Martin Aigner, Univ. Prof.in Dr.in Ursula Bailer werden sich dabei psychiatrischen und neurobiologischen Gesichtspunkten dieser Komorbiditäten widmen.
  • Ass. Prof.in Dr.in Susanne Ohmann, Dr.in Bibiana Schuch und Dr.in Kate Tchanturia werden sich auf psychotherapeutische Zugänge fokussieren.
  • Prof. Dr. Gerald Russell (ehem. ärztlicher Direktor der Essstörungseinheit am Insitute of Psychiatry, London) wird über die Entwicklung der Bulimia nervosa und ihrer Behandlung seit den 70er Jahren als internationaler Key-note-Speaker referieren. 
  • Prof. Dr. Walter Vandereycken (Prof. für Psychiatrie an der Universität Leuven, sowie Klinischer Direktor der Abteilung für Essstörungen am Alexian Brothers Psychiatric Hospital, Belgien) wird über "Gescheiterte Behandlungen von PatientInnen mit Anorexia nervosa" berichten.
  • Dr.in Brigitte Schigl (Psychotherapeutin in freier Praxis) wird in ihrem Vortrag über die Therapie von sexuellem Missbrauch bei KlientInnen mit Essstörungen informieren.
  • Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger (Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit, Klinische und Gesundheitpsychologin) Mag.a Michaela Langer (Stv. Leitung des Wiener Programm für Frauengesundheit, Klinische und Gesundheitspsychologin) und PD Dr. Burkhard Jäger (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medizinischen Hochschule Hannover, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) werden das Wiener Konsensuspapier sowie die neuen "Deutschen Leitlinien für die Behandlung von Essstörungen" präsentieren. 

Um Problemstellungen - die sich Ihnen in der Therapie von PatientInnen mit Essstörungen zeigen - mit TOP-Experten der Therapie (Prof. Dr. Walter Vandereycken und Dr. Stefan Wiesnagrotki) besprechen zu können, bieten wir Ihnen diese einmalige Gelgenheit anhand eines Meet-the-Expert-Seminars. Prof. Dr. Vandereycken ist Verhaltens- und Familientherapeut, Dr. Wiesnagrotzki Individualpsychologe, welche beide langjährige Erfahrung in der Essstörungstherapie haben und unterschiedliche Zugänge hinsichtlich ihrer Grundausbildung verkörpern. 

Für diese Fallseminare ist es wünschenswert, dass Sie als TeilnehmerIn einen eigenen Fall mitbringen, der dann besprochen wird. Aber auch ohne "Fall" ist eine Teilnahme möglich. Dieses Seminar ist aufgrund der geringen möglichen Teilnehmerzahl extra mit einem geringen Unkostenbeitrag zu bezahlen.

 

Die Fortbildung wird durch die Österreichische Ärztekammer, den Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie und den Österreichischen Psychologenverband (mit 20 DFP-Punkten bzw. Ausbildungseinheiten jeweils angefr.) approbiert.

 

Organisation und Anfragen:

Wiener Medizinische Akademie

Alissa McGregor

Alserstr. 4, A-1090 Wien

Email: essstoerungen2011@medacad.org

Details finden Sie unter der Homepage http://www.ess-stoerungen.eu

Das Programm finden Sie hier.

Anmeldung ab sofort möglich per Anmeldeformular oder Online-Anmeldung

 

 

 

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