Shortcuts: S:Startseite

Inhalt Navigation Pfadangabe Metanavigation Fußzeile  
Stadt Wien

Schriftgröße

Schrift verkleinern Schrift auf Standardgröße setzen Schrift vergrößern

Kontraste

Kontrast auf Standardwert stellen Kontrast auf Weiß/Schwarz umstellen Kontrast auf Blau/Weiß umstellen Kontrast auf Weiß/Blau umstellen Kontrast auf Gelb/Schwarz umstellen Kontrast auf Schwarz/Gelb umstellen

| Erweiterte Suche
Frauengesundheit-Wien Startseite
Frauengesundheit-Wien Banner

Metanavigation

Breadcrumb

Navigationsmenü

Inhalt

Frauengesundheitsforschung: Wie können Frauen noch besser von ihren Ergebnissen profitieren?

Theorie und Praxis sind manchmal noch zu weit voneinander entfernt

Mittwoch, 03. Februar 2010

Ende November fand in Zürich der „Kleine Frauengesundheitsgipfel“ statt, an dem Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger teilnahm. Gemeinsam erörterten AkteurInnen aus dem Gesundheits- und Gesellschaftsbereich, wie das in der Frauengesundheitsforschung erworbene Wissen effektiver umgesetzt werden kann.


klFrauenGipfelIn ihrem Eröffnungsreferat betonte Profin Drin Ilona Kickbusch, dass Frauengesundheit im 21. Jahrhundert eine neue Dimension erhalten habe. Der weibliche Körper, so die Direktorin des „Globalen Gesundheitsprogrammes“ am Genfer „Graduate Institut“, sage viel darüber aus, wie Frauen in einer Gesellschaft betrachtet werden und welchen Herausforderungen sie sich selber gegenüber sehen. Die Frauengesundheitsforschung müsse heute verschiedene Perspektiven auf die Frauen berücksichtigen, um ihren Bedürfnissen in der Praxis gerecht werden zu können.

Eine dieser Perspektiven ist der gesellschaftliche Blick auf den Frauenkörper, das immer wichtigere „body image“, ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des „Wiener Programms für Frauengesundheit“. Obwohl Frauen heute auch außerhalb schönheitsbedingter Attribute Karriere machen können, hängt ihnen noch immer die alte Last der „Schönheit um jeden Preis“ nach. Doch der Versuch, sich einem Schönheitsideal anzupassen, ist mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden. Aus der Kluft, die sich zwischen der eigenen Körperwahrnehmung und dem gesellschaftlich vermittelten Ideal auftut, ergeben sich oft dramatische persönliche Konflikte und Selbstverurteilungen mit Folgen wie chronischen Essstörungen oder einer stetig wachsenden Bereitschaft zu Schönheitsoperationen.

Der Workshop „Der äußerliche und verinnerlichte Schönheitsimperativ macht viele Frauen krank“, an dem Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger teilnahm, wurde von der Psychologin und Autorin Julia Onken moderiert. Erarbeitet wurde, was die Gesundheitsversorgung konkret leisten kann, damit Frauen ein gesundheitsdienliches Körpergefühl entwickeln und nicht mehr so leicht in die Falle der negativen Selbstbeurteilung geraten. Die Ergebnisse des Workshops bestätigten für die Frauenbeauftragte Prof.in Dr.in Wimmer-Puchinger, mit dem „Wiener Programm für Frauengesundheit“ auf dem sehr praxisnahen Weg zu bleiben.

Links

Diese Seite  Drucken drucken  Weiterempfehlen weiterempfehlen  Bewerten bewerten