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Was Wien für Frauengesundheit leistet, interessierte die WHO

Präsentation von Univ.Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger vor 102 Nationen

Dienstag, 29. Dezember 2009

Das Wiener Programm für Frauengesundheit wurde von der Abteilung für „Women, Gender and Health“ des WHO-Headquarters in Genf eingeladen, im Rahmen der 7. Weltkonferenz für Gesundheitsförderung einen Vortrag zu halten. Die Konferenz fand von 26. bis 30. Oktober 2009 in Nairobi/Kenia statt.


Die Weltkonferenz der WHO hatte angesichts einer weltweit inakzeptabel hohen Zahl vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle das Ziel, eine neue Deklaration für Gesundheitsförderung auszuarbeiten. Über 600 internationale GesundheitsexpertInnen, VertreterInnen von Regierungen sowie von internationalen Organisationen und NGO´s waren nach Nairobi gekommen, darunter auch Univ.Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger und Maga. Michaela Langer vom Wiener Programm für Frauengesundheit.

Die Frauenbeauftragte der Stadt Wien hielt vor etwa 200 TeilnehmerInnen einen viel beachteten Vortrag über die Implementierung des Frauengesundheitsprogrammes in die städtische Gesundheitspolitik mit besonderer Berücksichtigung sozialer Ungerechtigkeit.
Nach zehn Jahren Arbeit verfügt das Wiener Programm für Frauengesundheit im internationalen Vergleich über relevante Erfahrungen und Ergebnisse.
Die Delegation aus Wien nahm an den fünf Tagen auch die Chance wahr, wichtige Kontakte mit ExpertInnen aus aller Welt zu knüpfen. Besonders beeindruckt waren Prof.in Dr.in Wimmer-Puchinger und Maga. Langer von der Leiterin der Abteilung für Gesundheitsförderung des Internationalen Roten Kreuzes und vom Forschungsleiter der Internationalen Organisation für Migration.

Der derzeit renommierteste Epidemiologe, Univ. Prof. Dr. Sir Michael Marmot (University of London/GB), hatte bereits in der Eröffnungsrede über die bevorstehenden globalen Herausforderungen für Gesundheit und Gesundheitssysteme gesprochen. Anhand fundierter Analysen wies er auf das massive Auseinanderdriften von Lebenserwartung und Lebensqualität in Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit in Entwicklungsländern und industrialisierten Ländern hin. Während in Afrika die Prävention von Malaria, AIDS und Mütter- und Kindersterblichkeit Priorität hat, ist in Amerika und Europa eine alarmierende Zunahme von Adipositas belegbare Tatsache.

Das Schlusspapier mit dem Titel The Nairobi Call to Action for Closing the Implementation Gap in Health Promotion, betont, dass die Gesundheitsförderung die kosteneffizienteste Strategie ist, um die Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.

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