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Wien fit machen - für optimale Demenzprävention
ExpertInnen-Runde auf Einladung des Wiener Programms für Frauengesundheit
Dienstag, 06. April 2010
In Österreich leiden heute etwa 100.000 Menschen an demenziellen Erkrankungen. Diese Zahl könnte sich durch die Entwicklung zur Altersgesellschaft bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Daher sind Demenz und Alzheimerbekämpfung wichtige Gesundheitsthemen. Um den prognostizierten Anstieg der Demenzerkrankungen einzubremsen, muss schon jetzt mit Präventionsarbeit begonnen werden.
Faktoren um frühzeitige Demenz zu verhindern, sind bekannt, wie etwa ausgewogene Ernährung, Bewegung und einfaches Gedächtnistraining. Diese Maßnahmen können den Krankheitsausbruch um einige Jahre verzögern und den Betroffenen wertvolle Zeit schenken.
Eine namhafte Runde diskutierte, was in Wien getan werden kann, um die Zahl der Demenzerkrankungen trotz immer mehr älteren Menschen möglichst niedrig zu halten. Die ExpertInnen waren Maga Sabine Höfler von der WGKK, Drin Karin Kienzl-Plochberger von den Wiener Sozialdiensten, Primaria Drin Katharina Pils vom SMZ-Sophienspital, Univ. Dozin Drin Elisbath Seidl von der Abteilung für Pflegeforschung, Universität Wien, a.o. Univ.Prof.in Drin Beate Wimmer-Puchinger vom WPFG und weitere TeilnehmerInnen aus dem Pflege-, Medizin- und Sozialbereich.
Als wichtigster Schritt wurde eine bessere Vernetzung und Informationsweitergabe zwischen den bereits vorhandenen Präventionseinrichtungen definiert. Dadurch soll eine verbesserte Zusammenarbeit entstehen. Außerdem soll die bereits bestehende Angebotsvielfalt zu Demenz und deren Prävention viel besser beworben werden. Durch diese Maßnahmen kann Wien eine flächendeckende Präventionsbetreuung anbieten.
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