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Konferenz: Gemeinsam für mentale Gesundheit
Kongress des Europäischen Forums für Evidenzbasierte Gesundheitsförderung und Prävention (EUFEP) von 16. bis 18. Juni 2010
Dienstag, 11. Mai 2010
Beeinträchtigungen der mentalen Gesundheit sind bei österreichischen ArbeiterInnen und Angestellten der zweithäufigste Grund für eine Frühpensionierung. Besonders häufig leiden die ÖsterreicherInnen unter Depressionen und Angsterkrankungen. Und glaubte man früher, Frauen seien von Depressionen deutlich häufiger betroffen als Männer, so setzt sich immer mehr die Überzeugung durch, dass Männer genauso oft betroffen sind – allerdings zeigen Männer andere Symptome als Frauen.
Um psychischen Erkrankungen vorzubeugen und/oder zu heilen müssen dafür für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen auch unterschiedliche Maßnahmen angeboten werden. Das gilt für Frauen und Männer, aber ebenso für junge und alte Menschen. Denn gerade im mentalen Bereich lassen sich präventive und therapeutische Konzepte nicht über einen Kamm scheren.
Bestes verfügbares Wissen
Dieser Problematik trägt der 2. Internationale EUFEP-Kongress Rechnung, der das Thema „Mentale Gesundheit“ in den Mittelpunkt stellt. „Um mit den verfügbaren Ressourcen den bestmöglichen Gesundheitsgewinn zu erzielen, bedarf es Entscheidungen, die das beste verfügbare Wissen berücksichtigen – und das beste verfügbare Wissen wird beim EUFEP-Kongress vorgestellt“, zeigt sich Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der Donau Universität Krems und einer der Organisatoren der Tagung, überzeugt.
Das Programm umfasst ein breites Spektrum an Themen rund um die mentale Gesundheit, zum Beispiel:
- Strategien zur Förderung mentaler Gesundheit und Prävention psychischer Erkrankungen
- Mentale Gesundheit bei Kindern
- Erfahrungsaustausch über Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung populationsbezogener Programme in Bezug auf mentale Gesundheit
- Diskussion der Erreichbarkeit von Personen in besonderen Risikogruppen, wie Pflegebedürftige, ältere Menschen oder Kinder
- Vorstellung praxisbezogener Programme zum Thema Burn-out, Suizid und Depression
Veranstaltet wird der 2. Internationale EUFEP-Kongress von der Universität Wien, der Donau Universität Krems, der Niederösterreichischen Landesakademie, vom Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds und von der Initiative Beste Gesundheit. EUFEP steht für Europäisches Forum für evidenzbasierte Gesundheitsförderung und Prävention.
2. Internationaler EUFEP-Kongress
16. – 18. Juni 2010
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Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter www.eufep.at
Kongressgebühren
Gesamter Kongress € 250,
Frühbucher (bis 17. Mai) € 200,-
Studenten € 50,-
Tageskarte € 150,-
Frühbucher (bis 17. Mai) € 120,-
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