Shortcuts: S:Startseite

Inhalt Navigation Pfadangabe Metanavigation Fußzeile  
Stadt Wien

Schriftgröße

Schrift verkleinern Schrift auf Standardgröße setzen Schrift vergrößern

Kontraste

Kontrast auf Standardwert stellen Kontrast auf Weiß/Schwarz umstellen Kontrast auf Blau/Weiß umstellen Kontrast auf Weiß/Blau umstellen Kontrast auf Gelb/Schwarz umstellen Kontrast auf Schwarz/Gelb umstellen

| Erweiterte Suche
Frauengesundheit-Wien Startseite
Frauengesundheit-Wien Banner

Metanavigation

Breadcrumb

Navigationsmenü

Inhalt

Irrführende Werbung: Kosmetikkonzern L’Oreal muss Kampagne mit retouchierten Bildern stoppen

Erfolg der Initiative "Body Confidence" gegen gesellschaftliche Körpernormen

Donnerstag, 28. Juli 2011

Der Kosmetikkonzern L’Oreal muss Medienberichten zufolge Werbekampagnen mit Hollywood-Star Julia Roberts und Model Christy Turlington in Großbritannien einstellen. Die britische Advertising Standards Authority (ASA) hatte die Bilder der Kampagnen als „übertrieben“ und „irreführend“ bezeichnet. Jo Swinson, Abgeordnete im britischen Parlament, hatte gegen die Kampagen Beschwerde eingelegt. Das Verbot der ASA bezeichnete die Abgeordnete als starke Botschaft an die Werbung.


Swinson_Wimmer-Puchinger_klSwinson hatte die Bilder mit den prominenten Testimonials als zu stark retuschiert kritisiert, berichtete der „Guardian“. Die Fotos seien digital manipuliert worden und nicht repräsentativ für die Ergebnisse, die die beworbenen Produkte erzielen könnten, kritisierte Swinson. Konkret handelt es sich um zwei Fotostrecken für Magazine.

Swinson ist gemeinsam mit der britischen Ministerin für Gleichbehandlung, Lynne Featherstone, mit der Kampagne „Body Confidence“ verantwortlich, die sich für eine gesetzlich verankerte Kennzeichnungspflicht retuschierter Körperdarstellungen einsetzt. So sollen die BetrachterInnen auf  unrealistische Ideale sensibilisiert werden. Die Kampagne umfasst außerdem die Forderung nach einem BMI-Gesundheitszertifikat für Models, neue Unterrichtsfächer für kritischen und bewussten Medienumgang, sowie die Unterweisung von Modestudenten auch für größere Größen zu entwerfen.

Einschränkung aus Gesundheitsperskektive zu begrüßen

Aus gesundheitlicher Sicht ist diese Beschränkung von retouchierten Fotos zu begrüßen: Im Vergleich mit unrealistischen Werbe- und Medienbildern empfinden viele Frauen und Mädchen ihren Körper defizitär und das führt zu einer Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen. Konsequenzen sind ein negatives Körperbild und geringer Selbstwert . Dies wiederum sind Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen und Depressionen.

Das Wiener Programm für Frauengesundheit begrüßt diese Entscheidung der „Advertising Standards Authority“ und das Engagement der Politik im Kampf gegen ungesunde Körperideale.


Links:

Diese Seite  Drucken drucken  Weiterempfehlen weiterempfehlen  Bewerten bewerten