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Neuigkeiten
Ein Interview über die Macht der Bilder und die Auswirkungen von Werbung und Marketing auf Essstörungen
Montag, 08. April 2013
Studien belegen, dass idealisierte Bilder aus Werbung und Medien negative Auswirkungen auf Selbstwert und Körperzufriedenheit haben. Bilder und Botschaften, die untergewichtige Frauen als Vorbild darstellen, zwängen Mädchen und Frauen in ein gnadenloses, unsichtbares Korsett. Geschönte und digital bearbeitete Bilder verschärfen die irrealen Vorstellungen und unerreichbaren Ideale in den Köpfen von jungen Frauen, Mädchen, Burschen und Männern. Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberates spricht über das Bewusstsein von Werbefachleuten für den Zusammenhang zwischen unerreichbaren Schönheitsidealen, Körperunzufriedenheit und Essstörungen, die Arbeit des Österreichischen Werberates sowie zukünftig notwendige gemeinsame Präventionsmaßnahmen gegen Essstörungen.
Selbsttest bietet Möglichkeit, die eigene Haltung adipösen Menschen gegenüber zu hinterfragen
Freitag, 05. April 2013
Adipöse Menschen leiden häufig in doppelter Hinsicht unter ihrem erhöhten Körpergewicht. Einerseits führen das Übergewicht selbst und medizinische Folgeerkrankungen zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Andererseits birgt die Tatsache, dass Übergewicht und Adipositas mit einem gesellschaftlichen Stigma belegt sind, ein erhöhtes Leid. Als Stigma wird eine Eigenschaft bezeichnet, die einen Menschen von anderen unterscheidet und die eine Abwertung beinhaltet. Nur wenige Stereotypen sind positiv: So gelten adipöse Menschen beispielsweise als gemütlich, humorvoll und fröhlich. Das Gros der Stereotypen ist jedoch negativ. Die Website http://www.adipositasstigma.de verfolgt das Ziel, wissenschaftlich über Adipositas, Adipositasstigma und stigmareduzierende Ansätze zu informieren.
Broschüre der Wiener Linien informiert und gibt Tipps im öffentlichen Verkehr
Mittwoch, 03. April 2013
Die ersten Jahre mit einem neuen, kleinen Familienmitglied bedeuten nicht nur eine aufregende und einzigartige Zeit, sondern auch eine Phase, in der viele Unsicherheiten auftreten. Damit Eltern im Öffentlichen Verkehr mit Kinderwagen und Mütter mit Babybauch sicher unterwegs sind, bietet die Broschüre "Unterwegs mit Babybauch und Kinderwagen" der Wiener Linien alle Infos, die man benötigt, um problemlos in Wien voranzukommen.
Weil mehr Frauen rauchen, könnte der Lungenkrebs in zwei Jahren den Brustkrebs als Todesursache überholen.
Mittwoch, 03. April 2013
Der seit den 1980er-Jahren zu beobachtende Rückgang der Krebsmortalität in Europa wird sich wahrscheinlich auch in diesem Jahr fortsetzen. Bei den Todesfällen durch Lungenkrebs bei Frauen ist jedoch ein weiterer Anstieg zu erwarten. Eine leichte Zunahme der Sterberate wird auch für das Pankreaskarzinom vorhergesagt.
Hohe Erfolgsrete durch Internet-Programm "Salut Bulimia nervosa"
Mittwoch, 03. April 2013
Rund 200.000 Österreicherinnen erkranken einmal im Leben an einer Essstörung, aber nur sechs Prozent begeben sich – wegen der großen Hemmschwelle – in die Betreuung einer psychiatrischen Einrichtung. Eine aktuelle Studie an der Universitätsklink für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien zeigt, dass ein Therapie-Erfolg bei Bulimia nervosa auch über geleitete Selbsthilfeprogramme im Internet möglich ist.
Einladung zum 5. Wiener Dialog Frauengesundheit
Freitag, 15. März 2013
Am 22. April 2013 findet der 5. Wiener Dialog Frauengesundheit unter dem Titel "Frauen, Körper, Gesundheit und Macht" statt. Das Wiener Programm für Frauengesundheit freut sich, als Gastvortragende die preisgekrönte Journalistin und freie Autorin, Mag.a Sibylle Hamann, für den Vortrag ankündigen zu können. In der Gesprächsreihe „Wiener Dialog Frauengesundheit“ ladet das Wiener Programm für Frauengesundheit ExpertInnen zum Austausch mit nationalen und internationalen Persönlichkeiten. Deren fachlicher Input bildet die Basis für Dialog und Diskussion.
17 Uhr vor dem Wiener Parlament
Donnerstag, 17. Januar 2013
Weltweit erlebt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt. Es existieren eine Milliarde Frauen, die geschlagen, vergewaltigt und gedemütigt werden. Anlässlich des 15. Jubiläums der globalen Bewegung V-Day, einer Initiative gegen Gewalt an Frauen, und deren Kampagne ONE BILLION RISING, findet eine Kundgebung gegen Gewalt an Frauen am 14. Februar, 17 Uhr in Wien vor dem Parlament statt.
Mit Jahresbeginn gelten strengere Richtlinien für ästhetische Eingriffe
Sonntag, 06. Januar 2013
Seit 1.1.2013 ist das „Bundesgesetz über die Durchführung von ästhetischen Behandlungen und Operationen (ÄsthOpG)“ gültig. Schönheitsoperationen an unter 16-Jährigen ohne medizinische Notwendigkeit sind verboten. Eine psychologische Begutachtung bei 16-18-Jährigen ist verpflichtend. Ebenfalls sind die den Eingriff vornehmenden Ärzte bzw. Ärztinnen angehalten, Erwachsene, bei denen sie den Verdacht einer krankheitswertigen psychischen Störung als Motivation für den ästhetischen Eingriff hegen, zu einer psychologischen Beratung zu verweisen. Das Gesetz regelt weiters die Werbung für ästhetische Eingriffe sowie die Qualifikationen, die MedizinerInnen zu ästhetischen Eingriffen berechtigen. Der Gesetzgeber trägt damit dem dringenden Bedarf nach strengen Richtlinien in dieser medizinischen Grauzone Rechnung.
Vor zwei Jahrzehnten entstand Österreichs erstes Frauengesundheitszentrum
Dienstag, 11. Dezember 2012
20 Jahre ist das Frauengesundheitszentrum FEM in der Wiener Semmelweis-Klinik aktiv, was Ende November kräftig gefeiert wurde. 1992 war „das FEM“ nicht nur das erste seiner Art in Österreich, sondern als WHO-Modellprojekt das europaweit erste in einer Frauenklinik angesiedelte Frauengesundheitszentrum.
Hilfe für Eltern in schwierigen Situationen mit dem Kind
Mittwoch, 28. November 2012
Die Geburt eines Kindes ist ein tiefer Einschnitt in das Leben der Eltern. Durch die Ankunft eines neuen Familienmitglieds verändern sich Lebensrhythmus, Gewohnheiten als auch die Beziehung des Elternpaares. Viele Fragen zu Babypflege oder einem sicheren Umgang mit dem Kind tauchen auf. Manche Babies sind auch unruhig, schreien viel, das Füttern ist schwierig. Die Säuglingsberatung der Kinderambulanz Rudolfstiftung bietet Unterstützung.
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