Breadcrumb
Navigationsmenü
Inhalt
Alter und Frauen
Den kompletten Artikel finden sie im Dokument Alter und Frauen.pdf.
Überblick
Die Wienerinnen werden älter – ein Viertel der weiblichen Bevölkerung ist bereits über 60 Jahre alt (MA14/MA62, März 2004), die Zahl der Hochbetagten steigt.
Körperliche, geistige und soziale Aktivität bildet die Basis für gesundes und zufriedenes Älterwerden. Gesundheitsförderung für Seniorinnen setzt darum auf präventiven Lebensstil, auf die Freizeitgestaltung, den sozialen Aktionsradius und auf funktionierende soziale Netzwerke sowie auf existenzielle Sicherheit. Letztere verdient umso mehr Aufmerksamkeit, da die durchschnittliche Pension der Frauen in Österreich 618 Euro beträgt, während Männer eine um 42% höhere Rente beziehen (Sozialbericht, 2003-2004)
Im Alter verfügen Frauen nicht nur über geringeres ökonomisches, sondern auch über weniger soziales Kapital. So ist jede zweite Seniorin, aber nur jeder 7. Senior, verwitwet. 83% der alleinlebenden alten Menschen sind Frauen. Pensionistinnen pflegen weniger häufig soziale Beziehungen als jüngere Frauen. 10 Prozent der Seniorinnen ab 75 treffen keine FreundInnen und Bekannten mehr.
Psychische Beschwerden treten vor allem im höheren Alter gehäuft auf. Jede vierte Frau ab 75 fühlt sich “oft” oder “gelegentlich” als Opfer ungerechter Behandlung. Die Lebenszufriedenheit steigt in der Phase nach der Pensionierung und sinkt mit zunehmendem Alter bei Frauen über 75. Geringere Lebenszufriedenheit kann psychische Beschwerden hervorrufen. 40 Prozent der über 75jährigen Frauen leiden unter Schlafstörungen. Starke Schlafstörungen können auch Ausdruck niedriger Lebenszufriedenheit, sozialer Isolation oder schlechter körperlicher Verfassung sein.
Das Gesundheitsbewusstsein der Wienerinnen steigt mit dem Alter – Frauen ab 75 zeichnet ein sehr positives Gesundheitsverhalten aus, so achten fast 80% in dieser Altersklasse auf gesunde Ernährung. Hingegen nimmt die körperliche Aktivität bei alten Frauen deutlich ab.
Weitere Details dazu im pdf-Dokument Alter und Frauen.pdf.
Keine Chancengleichheit für ältere Frauen
- Die ökonomische Situation:Große Versorgungslücken
- Mangelnde Mobilität: Angewiesensein auf öffentliche Verkehrsmittel
- Individuelle Barrieren: Körperliche Einschränkungen und mangelndes Selbstwertgefühl
- Zeitressourcen: Vielfältige Ansprüche in der Familie
- Blockade durch etablierte parteinahe Seniorenorganisationen: Diese sind männlich dominiert
- Wenig Erfahrung, etwas bewegen zu können: Aufgrund der Rahmenbedingungen in der persönlichen Entwicklung
- Wenig Vorbilder und gesellschaftliche Unterstützung: Diese wären nötig
- Wenig Engagement von Funktionsträgerinnen: In Fragen des Älterwerdens
- Jugendkult: Lähmt den Kontakt mit der Jugend und die eigenen Aktivitäten
(Rosemarie Kurz, Expertinnen-Workshop: Die Lebenssituation älterer Frauen in Österreich und in Europa: Wissen und Wissenslücken, 11.April 2005)
Weitere Details dazu im pdf-Dokument Alter und Frauen.pdf.
Aktuelle Projekte des Wiener Programms für Frauengesundheit zum Thema Alter und Frauen:
Projektbeschreibung folgt noch!
Weitere Informationen
Details
Ausführliche Informationen zu diesem Thema bietet das Dokument Alter und Frauen.pdf.
Dort finden Sie auch Informationen zum Thema “Ansätze des frauenspezifischen Zugangs zu Frauengesundheit auf internationaler Ebene”
Diese Seite
drucken
weiterempfehlen
bewerten










