Shortcuts: S:Startseite

Inhalt Navigation Pfadangabe Metanavigation Fußzeile  
Stadt Wien

Schriftgröße

Schrift verkleinern Schrift auf Standardgröße setzen Schrift vergrößern

Kontraste

Kontrast auf Standardwert stellen Kontrast auf Weiß/Schwarz umstellen Kontrast auf Blau/Weiß umstellen Kontrast auf Weiß/Blau umstellen Kontrast auf Gelb/Schwarz umstellen Kontrast auf Schwarz/Gelb umstellen

| Erweiterte Suche
Frauengesundheit-Wien Startseite
Frauengesundheit-Wien Banner

Metanavigation

Breadcrumb

Navigationsmenü

Inhalt

Frauen mit Behinderung

Die Lebenssituation behinderter Frauen

  
Die Datenlage zu Frauen mit Behinderung ist in Österreich sehr dünn gesiedelt.
31,3% der weiblichen und 28,4% der männlichen Bevölkerung sind in irgendeiner Weise körperlich beeinträchtigt. Zu lernbehinderten Frauen und Männer gibt es leider keine derartigen Zahlen. Mit steigendem Alter nehmen die körperlichen Beeinträchtigungen zu, bei den unter 5-jährigen sind es 5,5% bei den über 80-jährigen Personen schon 84,9%.
27,2% der körperbehinderten Frauen leben alleine, bei den Männern sind dies nur 11,6%.

 

Quelle: Bericht über die Lage der behinderten Menschen in Österreich, 2003, BMSG

 

Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit

Leider gibt es keine spezifischen Daten zu behinderten Arbeitnehmerinnen.

Nur zu den körperbehinderten Frauen lässt sich sagen, dass 26,5% erwerbstätig sind (bei den Männern 45,5%) und 48% sind Pensionistinnen (nur 42% der Männer befinden sich in Pension).

 

Zur Frauenerwerbstätigkeit allgemein sei gesagt, dass Frauen durchschnittlich immer noch wesentlich weniger verdienen als Männer und dass vor allem vier Faktoren für das niedrigere Einkommen angenommen werden:
  • schlechtere Berufseintrittschancen
  • niedrigere einkommensgemäße Bewertung von typischen „Frauenberufen“
  •  geringe Aufstiegschancen
  •  eine ungleiche Verteilung von familiären Versorgungsaufgaben
 

Arbeitslose Frauen mit Behinderung

Frauen mit Behinderung (und auch ohne Behinderung) bekommen weniger Arbeitslosengeld und Notstandshilfe als Männer, wobei der Unterschied mit zunehmendem Alter größer wird.
Sie machen auch nur ca. ein Drittel der Anzahl der vorgemerkten Personen mit Behinderung aus.

 

Quelle: Bericht über die Lage der behinderten Menschen in Österreich, 2003, BMSG

 

Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen:

Behinderten Frauen und Mädchen wird häufig jegliche Sexualität abgesprochen.
Sie machen auch ständig die Erfahrung, dass nichtbehinderte Fachpersonen angeblich besser wissen, was für sie richtig ist. Sie können nicht entscheiden, wann sie in der Früh aufstehen wollen, was und wann sie essen wollen und wer ihnen bei der Körper- und Intimpflege hilft. Sie müssen sich immer den Gegebenheiten anderer anpassen, daher ist eine selbstbestimmte Sexualität nicht möglich. Diese Bedingungen machen es oft schwierig, sexueller Gewalt als solche zu erkennen und zurückzuweisen.
 
Mitte der 90er Jahre wurden in österreichischen Einrichtungen der Behindertenhilfe Frauen zwischen 17 und 69 Jahren zum Thema sexuelle Gewalt befragt und 64% der größtenteils lernbehinderten Frauen berichteten über sexuelle Gewalt, die sie erlebt haben.
  
Nach Zemp und Pircher (1996) liegt die Wahrscheinlichkeit von Frauen und Mädchen von sexueller Gewalt betroffen zu sein, bei mindestens 50%.
Frauen, die in Einrichtungen aufwachsen, haben deutlich mehr Gewalterfahrungen als Frauen, die nicht in Einrichtungen leben. Die meisten Gewaltakte, so eine europäische Studie aus dem Jahr 1999, kamen nicht zur Anzeige, da die Opfer davon ausgingen, dass eine Anklage keinen Sinn ergebe. (European Disability Forum 1999).
 

Die strukturelle Verschlossenheit der Gesellschaft und ihren Institutionen gegen lernbehinderte Menschen, sowie der Mangel an psychosexueller Aufklärung und sexueller Begleitung von Frauen mit Lernbehinderung sind Bedingungen für die hohe Gewaltrate.

 

Zur Reduzierung der Gefahr von sexueller Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung werden folgende Punkte genannt:
  • Selbstwertfördernde Lebensbedingungen
  • Möglichkeiten der Mitsprache und des Eingreifen
  •  Möglichkeiten, Grenzen setzen zu können
  • Wissen um den eigenen Körper
  • Sexuelle Aufklärung
  • Sexualitätsbegleitung
  • Kompetenz des Personals der Behindertenhilfe zum Thema Gewaltprävention und selbstbestimmt Leben
  • Öffentlichkeit für die Thematik, unmissverständliche Positionierung gegen sexualisierte Gewalt“. 
 
 

Weibliche Assistenz für behinderte Frauen:

Viele behinderte Frauen benötigen Unterstützung in den verschiedensten Lebensbereichen, wie bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen, Hilfe im Haushalt, bei Mobilität und bei der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Unter Assistenz werden alle Handlungen verstanden, für die eine behinderte Frau in ihrem Alltag persönliche Hilfe benötigt, um selbstbestimmt leben zu können.
 
Behinderte Frauen, die persönliche Assistenz benötigen, fordern seit längerem, dass ihnen das Recht zugestanden wird, sich von einer weiblichen Kraft pflegen zu lassen. Weibliche Assistenz wird von behinderten Frauen vor allem dann gewünscht, wenn sie Körper- und Intimpflege benötigen. Die ausdrückliche gesetzliche Verankerung des Rechtes auf Assistenz durch eine Frau würde ihre Position gegenüber Pflegediensten und Sozialhilfeträgem enorm stärken.
 
 

Sexualität:

Häufig wird Frauen mit Behinderung ihr Frau-Sein abgesprochen und folglich auch ihre Sexualität.
Mehr als die Hälfte der Frauen ist nicht aufgeklärt, wo bei 49% der befragten Frauen (Studie Zemp und Pircher, 1996) mehr über Sexualität erfahren möchten. 34,8% von diesen Frauen möchten aber von Personen außerhalb ihrer Einrichtung aufgeklärt werden.
 

Sexualität und geistige Behinderung

Vor drei Jahrzehnten behaupteten Fachleute, dass sich Sexualität bei behinderten Menschen nie entwickeln dürften, da man befürchtete, dass wenn sie einmal erwacht ist sie zu „Triebtätern“ werden.
So denkt heute Gott sei Dank kaum noch jemand. Statt dessen meint man, dass lernbehinderte Menschen immer Kinder bleiben und dies auch auf ihre Sexualität zutrifft. Sie wünschen sich nur körperliche Nähe und Zärtlichkeit, aber keine genitale Sexualität.
Dies mag manchmal zutreffen, wenn eine schwere geistige Behinderung die Entwicklung des sexuellen Begehrens nicht ermöglicht. Ansonsten gilt, dass die sexuelle Entwicklung für lernbehinderte Menschen genauso wichtig ist wie für jeden nichtbehinderten Menschen.

 

Sexualität und körperliche Behinderung

Frauen mit körperlicher Behinderung wollen ebenso Geborgenheit, Zärtlichkeit und sexuelle Lust erleben wie Frauen ohne Behinderung. Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung gilt sowohl für Menschen mit Behinderung wie auch für alle anderen BürgerInnen. Dies bedeutet, selber zu wählen, wie und mit wem Sexualität gelebt wird. Einer befriedigenden Sexualität können jedoch körperliche Probleme entgegenstehen. Ein viel häufigeres Problem für Frauen aber auch Männer mit körperlicher Behinderung ist es, dass sie als potentielle Sexualpartnerin oder –partner abgelehnt werden, da sie nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, und oft ein negatives Körperbild von sich entwickeln.
Dieses Ideal vom weiblichen Schönheitsideal ist von Frauen mit Behinderung kaum zu erreichen. Gliedmaßenfehlbildungen, Inkontinenz, Stottern, im Rollstuhl sitzen, passen nicht zu diesem Bild. Sich selbst zu akzeptieren heißt auch anzufangen eigene Werte zu entwickeln und wertzuschätzen und wegzukommen von dem Ziel wie ein Fotomodell auszusehen.
Der Weg dahin ist so schwierig, dass es allein oftmals nicht zu schaffen ist und man sich nicht scheuen sollte Hilfe von außerhalb in Anspruch zu nehmen.
  

Sexuelle Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen

 - Sexuelle Assistenz versus Prostitution
Sexualassistent/-innen bieten ihre Dienste speziell für Frauen und Männer mit Behinderung an. Sie haben gegenüber Prostituierten meist den Vorzug, dass sie sich auf die einzelnen Behinderungen der Person eingestellt haben und angemessen reagieren. Andererseits sehen manche Frauen und Männer mit Behinderung eine Sexualassistenz als kritisch, weil sie wiederum als Form der „Sonderbehandlung“ empfunden wird.
 
Sexualität und geistige Behinderung, 1997, profamilia-Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.
Sexualität und körperliche Behinderung, 1997, profamilia-Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.
 

Schwangerschaft und Mutterschaft:

Dass Frauen mit Behinderung auch Mütter sind, können sich viele gar nicht vorstellen.

Mit dem Wunsch nach Sexualität und Partnerschaft ist auch der Wunsch nach eigenen Kindern verbunden. Besonders lernbehinderten Frauen wünschen sich ein Baby um sich "normaler" und erwachsener zu fühlen.


Früher wurde den Müttern ihre Babys sofort nach der Geburt weggenommen und in Heimen untergebracht oder zur Adoption freigegeben, aus Angst die Frau könne wegen ihrer Behinderung nicht ausreichend für ihr Kind sorgen.

Heute bekommen Mütter oder Paare mit Behinderung die Chance eine Familie zu haben, wenn das Kind gut versorgt ist.
 
Häufig stoßen behindertet Frauen auf Ärzt/-innen, die ihnen gegenüber große Vorurteile haben und häufig ablehnend reagieren. Vielen Ärzt/-innen fehlt das Wissen, wie sich eine Behinderung auf die Schwangerschaft und Geburt auswirkt. Deshalb entbinden überdurchschnittlich viele behinderte Frauen per Kaiserschnitt.
 
 
Im Alltag stoßen behinderte Mütter und auch einige der Väter auf vielfältige Barrieren, die sie bei der Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben einschränken.
  • Bauliche Barrieren und eingeschränkte Mobilität erschweren behinderten Eltern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Bereiche, die mit dem Gebären der Kinder und auch der Erziehung und Freizeitgestaltung zu tun haben, sind selten auf die Bedürfnisse behinderter Eltern eingerichtet. Es gibt kaum Frauenarztpraxen, die für Rollstuhlfahrerinnen zugänglich sind, gynäkologische Abteilungen in Krankenhäusern sind nicht auf behinderte Mütter eingerichtet. Krabbelgruppen, Kindergärten, Schulen und Träger von Kontakt- und Freizeitangeboten sind für körperbehinderte Eltern meist unzugänglich. Gehörlose Mütter haben Schwierigkeiten sich im Kindergarten oder der Schule mit dem Fachpersonal zu verständigen.
  • Weiters fehlen Hilfsmittel und Assistenz zur Versorgung der Kinder, die den Alltag mit Baby und Kleinkind erleichtern. Die meisten Mütter mit Körper- und Sinnesbehinderungen benötigen während der Schwangerschaft, nach der Geburt und zur Versorgung des Säuglings bzw. Kleinkindes, also während der ersten drei Lebensjahre des Kindes, besondere Unterstützung bei der Bewältigung der Familienarbeit. Gehörlose Mütter benötigen zur Kommunikation mit der Außenwelt auch für größere Kinder Unterstützung, z.B. zur Verständigung mit Lehrer/innen. Sowohl geeignete Hilfsmittel wie auch personelle Assistenz / Gebärdensprachdolmetscher/-in zur Entlastung behinderter Mütter und deren Familien, wurden bisher nicht in ausreichender Form zur Verfügung gestellt bzw. finanziert.
 
  

Zwangssterilisation:

Ein besonders schwieriges und dunkles Thema ist die Zwangssterilisation von lernbehinderten Frauen. Das Recht der Entscheidung über den eigenen Körper wird vor allem bei lernbehinderten Frauen ignoriert. In einer Studie von Zemp und Pircher (1996) gaben 27% der befragten Frauen an, vor ihrer Großjährigkeit und zumeist auf Wunsch der Eltern, zwangssterilisiert worden zu sein. Dies bedeutet für viele lernbehinderte Frauen eine weitere Gewalterfahrung in ihrem Leben. Die Autoren betonen, dass eine Sterilisation vor allem einen „Schutz für die Täter und die Umgebung“ bietet, da die Möglichkeit einer Schwangerschaft unterbunden wird und die Frauen somit zum „Freiwild“ werden, als dass es nach den Bedürfnissen der Frauen ginge.
 
Die Diskussion um die Sterilisation von lernbehinderten Frauen und Männern geht es vor allem um ethische, emotionale und familiäre Fragen, wie dem Stellenwert von behindertem Leben in unserer Gesellschaft und das schaffen von Bedingungen, damit behinderte Frauen und Männer ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können, wozu auch das Recht nach individueller Sexualität und natürlich auch das Recht, Kinder zu bekommen, gehören.
 
Quellen: Gewaltbericht, 1998, BMSG.
Sexualität und geistige Behinderung, 1997, profamilia-Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.
 
 

Barrierefreiheit in der gynäkologischen Versorgung am Beispiel Frankfurt (Dt.):

 

Modellprojekt «Information, Beratung, ärztliche Sprechstunde und gynäkologische Untersuchung für Frauen mit körperlicher Behinderung»
In Frankfurt am Main leben ca. 25.000 körperlich behinderte Frauen. Doch nach wie vor unterliegt das Thema weiblicher Sexualität und Behinderung einem Tabu. Abgesehen davon gibt es nur wenige barrierefrei zugängliche Frauenarztpraxen, es fehlt oft am notwendigen Hilfspersonal oder den entsprechenden Hilfsmitteln. Um diese Situation behinderter Frauen in den Bereichen gynäkologische Untersuchung, Beratung und Information zu verbessern wurde in Kooperation von PRO FAMILIA Ortsverband Frankfurt am Main und dem Club Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF) e.V. seit 1998 ein eigenes Angebot entwickelt (http://www.cebeef.com/behfrauen.html).
 

Aktuelle Projekte des Wiener Programms für Frauengesundheit zum Thema Frauen mit Behinderungen:

  • „Barrierefrei“ – Projekt zur Verbesserung der Gynäkologischen Vorsorge und Versorgung von Frauen mit Behinderungen
    Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Situation für behinderte Frauen im Sinne einer zugänglichen Gynäkologie. Um gezielte Maßnahmen setzen zu können, war daher erstes Ziel, Bedingungen und Maßnahmen zu ermitteln, um behinderten Frauen die regelmäßige gynäkologische Versorgung zu ermöglichen, erleichtern und „attraktiv“ zu machen. Zentrales Anliegen ist neben der Ermittlung von Notwendigkeiten als Basis auch die Sensibilisierung für die Anliegen dieser besonders benachteiligten Gruppe von Frauen.
 

Wo Sie Rat und Hilfe finden:

  • Ninlil - Verein wider die sexuelle Gewalt gegen Frauen, die als geistig oder mehrfach behindert klassifiziert werden: 
    Hetzgasse 42/1, A-1030 Wien, Tel: 01/7143939, Fax: 01/7159888
    www.service4u.at/ninlil/
  • WGKK Gesundheitszentrum Wien – Mitte
    Gynäkologin: Dr. Claudia Linemayr - Wagner
    Gesundheitszentrum Wien – Mitte, 1. Stock, Strohgasse 28, 1030 Wien
    Tel: 01/60122/40336, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: von 07.00 bis 14.00 Uhr
  • Behindertenarbeit - Bundesforums der Berufsverbände in der Behindertenarbeit
    www.behindertenarbeit.at
  • Zentrum für Kompetenzen, Beratungsstelle für behinderte Menschen, www.zfk.at
    Johnstraße 59/2, 1150 Wien, Tel: 01-9291492, e-mail: info@zfk.at
  • Bizeps – Zentrum für selbstbestimmtes Leben, www.bizeps.at
    Kaiserstraße 55/3/4a, 1070 Wien, Tel: 01-5238921, e-mail: office@bizeps.or.at
  • Wiener Assistenzgenossenschaft
    www.wag.or.at

 

Literatur von - für - über Frauen mit Behinderung

 

Ansätze eines frauenspezifischen Zugangs zu Frauengesundheit auf internationaler Ebene

Frausein mit Behinderung beinhaltet besonders die Themen: Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein, Selbstverteidigung, Sexualität, Aufklärung und Besuch bei der Frauenärztin. Ein immer wieder auftauchendes Thema in allen Ländern ist die Zwangssterilisation von Mädchen und Frauen oft ohne ihrem Wissen und schon gar nicht mit ihrer Zustimmung.
Ein interessantes Projekt in Deutschland zur gynäkologischen Versorgung behinderter Frauen ist das Projekt “Ganz Frau – und behindert“. Das Angebot umfasst Ärztliche Sprechstunde und gynäkologische Untersuchung, medizinisches Beratungstelefon, allgemeines Beratungstelefon und Gesprächsgruppe für Frauen mit Behinderung. Mit den Projektleiterinnen in Frankfurt gibt es einen Fachaustausch mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit.
 
Einen Leitfaden für die gynäkologische Untersuchung von Frauen mit Behinderung, sowie der Abbau von Barrieren in der Gesundheitsversorgung – Richtlinien für Gesundheitsexperten sind wichtige Ansätze in der Verbesserung der Versorgungsqualität. Es gibt auch einige interessante Untersuchungen und Studien zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderung in Deutschland (LIVE Leben und Interessen vertreten).
Ein weites Problemfeld stellt auch sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen mit Behinderung dar. Hierfür wichtig sind genaue Richtlinien für Ärzte, um einen Missbrauch bei Frauen mit Behinderung zu erkennen und zu intervenieren.
Im Zusammenhang mit Gewalt gegen behinderte Frauen sind auch zugängliche Frauenhäuser wichtig, die noch nicht sehr umfangreich umgesetzt worden sind.
 

Deutschland:

 

  • Kassandra e.V. – Gegen sexuelle Gewalt an behinderten Mädchen und Frauen,  www.kassandra-ev.de 
 

Schweiz:

 

  • Avanti Girls – Selbsthilfeprojekt von behinderten Frauen für behinderte Mädchen und junge Frauen, http://www.avantigirls.ch/
 

England:

 

 

Skandinavien:

 

 

USA:

 

  • Breast Health Access for Women With Disabilities,  www.bhawd.org
 

Kanada:

 

 

Australien:

 

  • The Sterilisation of Girls and Young Women in Australia
Literatur zum Thema unter:
 

Neuseeland:

 

 
 

Diese Seite  Drucken drucken  Weiterempfehlen weiterempfehlen  Bewerten bewerten