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Frauen mit Behinderung
Die Lebenssituation behinderter Frauen
Quelle: Bericht über die Lage der behinderten Menschen in Österreich, 2003, BMSG
Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
Nur zu den körperbehinderten Frauen lässt sich sagen, dass 26,5% erwerbstätig sind (bei den Männern 45,5%) und 48% sind Pensionistinnen (nur 42% der Männer befinden sich in Pension).
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schlechtere Berufseintrittschancen
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niedrigere einkommensgemäße Bewertung von typischen „Frauenberufen“
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geringe Aufstiegschancen
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eine ungleiche Verteilung von familiären Versorgungsaufgaben
Arbeitslose Frauen mit Behinderung
Quelle: Bericht über die Lage der behinderten Menschen in Österreich, 2003, BMSG
Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen:
Die strukturelle Verschlossenheit der Gesellschaft und ihren Institutionen gegen lernbehinderte Menschen, sowie der Mangel an psychosexueller Aufklärung und sexueller Begleitung von Frauen mit Lernbehinderung sind Bedingungen für die hohe Gewaltrate.
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Selbstwertfördernde Lebensbedingungen
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Möglichkeiten der Mitsprache und des Eingreifen
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Möglichkeiten, Grenzen setzen zu können
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Wissen um den eigenen Körper
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Sexuelle Aufklärung
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Sexualitätsbegleitung
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Kompetenz des Personals der Behindertenhilfe zum Thema Gewaltprävention und selbstbestimmt Leben
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Öffentlichkeit für die Thematik, unmissverständliche Positionierung gegen sexualisierte Gewalt“.
Weibliche Assistenz für behinderte Frauen:
Sexualität:
Sexualität und geistige Behinderung
Sexualität und körperliche Behinderung
Sexuelle Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen
Schwangerschaft und Mutterschaft:
Mit dem Wunsch nach Sexualität und Partnerschaft ist auch der Wunsch nach eigenen Kindern verbunden. Besonders lernbehinderten Frauen wünschen sich ein Baby um sich "normaler" und erwachsener zu fühlen.
Früher wurde den Müttern ihre Babys sofort nach der Geburt weggenommen und in Heimen untergebracht oder zur Adoption freigegeben, aus Angst die Frau könne wegen ihrer Behinderung nicht ausreichend für ihr Kind sorgen.
- Bauliche Barrieren und eingeschränkte Mobilität erschweren behinderten Eltern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Bereiche, die mit dem Gebären der Kinder und auch der Erziehung und Freizeitgestaltung zu tun haben, sind selten auf die Bedürfnisse behinderter Eltern eingerichtet. Es gibt kaum Frauenarztpraxen, die für Rollstuhlfahrerinnen zugänglich sind, gynäkologische Abteilungen in Krankenhäusern sind nicht auf behinderte Mütter eingerichtet. Krabbelgruppen, Kindergärten, Schulen und Träger von Kontakt- und Freizeitangeboten sind für körperbehinderte Eltern meist unzugänglich. Gehörlose Mütter haben Schwierigkeiten sich im Kindergarten oder der Schule mit dem Fachpersonal zu verständigen.
- Weiters fehlen Hilfsmittel und Assistenz zur Versorgung der Kinder, die den Alltag mit Baby und Kleinkind erleichtern. Die meisten Mütter mit Körper- und Sinnesbehinderungen benötigen während der Schwangerschaft, nach der Geburt und zur Versorgung des Säuglings bzw. Kleinkindes, also während der ersten drei Lebensjahre des Kindes, besondere Unterstützung bei der Bewältigung der Familienarbeit. Gehörlose Mütter benötigen zur Kommunikation mit der Außenwelt auch für größere Kinder Unterstützung, z.B. zur Verständigung mit Lehrer/innen. Sowohl geeignete Hilfsmittel wie auch personelle Assistenz / Gebärdensprachdolmetscher/-in zur Entlastung behinderter Mütter und deren Familien, wurden bisher nicht in ausreichender Form zur Verfügung gestellt bzw. finanziert.
Zwangssterilisation:
Barrierefreiheit in der gynäkologischen Versorgung am Beispiel Frankfurt (Dt.):
Aktuelle Projekte des Wiener Programms für Frauengesundheit zum Thema Frauen mit Behinderungen:
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„Barrierefrei“ – Projekt zur Verbesserung der Gynäkologischen Vorsorge und Versorgung von Frauen mit BehinderungenIm Mittelpunkt steht die Verbesserung der Situation für behinderte Frauen im Sinne einer zugänglichen Gynäkologie. Um gezielte Maßnahmen setzen zu können, war daher erstes Ziel, Bedingungen und Maßnahmen zu ermitteln, um behinderten Frauen die regelmäßige gynäkologische Versorgung zu ermöglichen, erleichtern und „attraktiv“ zu machen. Zentrales Anliegen ist neben der Ermittlung von Notwendigkeiten als Basis auch die Sensibilisierung für die Anliegen dieser besonders benachteiligten Gruppe von Frauen.
Wo Sie Rat und Hilfe finden:
- Ninlil - Verein wider die sexuelle Gewalt gegen Frauen, die als geistig oder mehrfach behindert klassifiziert werden:
Hetzgasse 42/1, A-1030 Wien, Tel: 01/7143939, Fax: 01/7159888
www.service4u.at/ninlil/ - WGKK Gesundheitszentrum Wien – Mitte
Gynäkologin: Dr. Claudia Linemayr - Wagner
Gesundheitszentrum Wien – Mitte, 1. Stock, Strohgasse 28, 1030 Wien
Tel: 01/60122/40336, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: von 07.00 bis 14.00 Uhr - Behindertenarbeit - Bundesforums der Berufsverbände in der Behindertenarbeit
www.behindertenarbeit.at - Zentrum für Kompetenzen, Beratungsstelle für behinderte Menschen, www.zfk.at
Johnstraße 59/2, 1150 Wien, Tel: 01-9291492, e-mail: info@zfk.at - Bizeps – Zentrum für selbstbestimmtes Leben, www.bizeps.at
Kaiserstraße 55/3/4a, 1070 Wien, Tel: 01-5238921, e-mail: office@bizeps.or.at - Wiener Assistenzgenossenschaft
www.wag.or.at
Literatur von - für - über Frauen mit Behinderung
Ansätze eines frauenspezifischen Zugangs zu Frauengesundheit auf internationaler Ebene
Deutschland:
- Projekt: „Ganz Frau – und behindert“, http://www.cebeef.com/behfrauen.html
- Barrierefreies Frauenhaus, http://www.behinderte.de/frau/infobf2002915.htm
- KOBRA - Koordinations- und Beratungsstelle für behinderte Frauen in Rheinland-Pfalz, http://www.zsl-mainz.de/projekte_COBRA.html
- Frauen mit Behinderung – Frauenberatungsstelle Düsseldorf, www.frauenberatungsstelle.de
- Kassandra e.V. – Gegen sexuelle Gewalt an behinderten Mädchen und Frauen, www.kassandra-ev.de
Schweiz:
- Avanti Girls – Selbsthilfeprojekt von behinderten Frauen für behinderte Mädchen und junge Frauen, http://www.avantigirls.ch/
- Avanti Donne, http://www.avantidonne.ch/ oder www.behindertefrauen.ch
- Mittendrin – Lebenswelten behinderter Mädchen und junger Frauen, http://www.bvkm.de/0-10/maedchen,modellprojekt.html
England:
- Disability, Pregnancy & Parenthood international (DPPi), http://www.dppi.org.uk/
- UK Disability Forum for European Affairs’ Women’s Committee, http://www.edfwomen.org.uk/abuse.htm
Skandinavien:
- Disabled Women's Empowerment and Energy project, http://www.invalidiliitto.fi/en_index.html#IntlPro
USA:
- Welner's Guide to the Care of Women with Disabilities: A Comprehensive Guide to Care, http://www.disabilityworld.org/06-08_04/women/bookreview.shtml
- Breast Health Access for Women With Disabilities, www.bhawd.org
- Breast Self Examination – A Handbook for Women with Disabilities, http://dawn.thot.net/BSE_Handbook.html
- The Gynecological Exam for Women with Developmental Disabilities and Other Functional Limitations, http://www.bhawd.org/sitefiles/TblMrs/cover.html
- Promoting the Health and Wellness of People with Disabilities, http://www.fpg.unc.edu/~ncodh/
- Divers City Press, http://www.diverse-city.com/display.htm
- Abuse and Women with Disabilities, http://www.vaw.umn.edu/documents/vawnet/disab/disab.html
Kanada:
- Perceptions of Primary Healthcare Services among People with Physical Disabilities, http://dawn.thot.net/text/t-Part1.html
- Access to Breast Cancer Screening Programs for Women with Disabilities, http://dawn.thot.net/afhm.html
- Violence Against Women with Disabilities - Alberta Committee of Citizens with Disabilities, http://www.accd.net/Violence%20Agaist%20Women%20With%20Disabilities.pdf
Australien:
- Women with Disabilities Australia, http://www.wwda.org.au/
- Women´s Health West, http://www.whwest.org.au/w_diss.htm
- Silent Voices: Women With Disabilities and Family and Domestic Violence, http://www.wwda.org.au/silent1.htm
- The Sterilisation of Girls and Young Women in Australia
Neuseeland:
- New Zealand Disability Strategy, http://www.odi.govt.nz/nzds/index.html
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