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Mammographie

Was ist Mammographie?

Zur Früherkennung von Brustkrebs sind zunächst die monatliche Selbstuntersuchung und die jährlichen Tastuntersuchung durch den/die GynäkologIn wesentlich. Ein weiterer Schritt ist die Mammographie, eine Röntgenuntersuchung der Brust. Die Brust wird dabei zwischen zwei Plexiglasscheiben möglichst flach zusammengedrückt. Dann wird sie von oben nach unten und von der Mitte zur Seite jeweils durchleuchtet. Die Untersuchung dauert einige Minuten und wird von den Frauen manchmal als schmerzhaft, manchmal als unproblematisch empfunden.

Wann sollte frau zur Mammographie gehen?

Frauen über 45 Jahren sollten in regelmäßigen Abständen zur Mammographie gehen. Regelmäßige Kontrollen sind umso erforderlicher als in seltenen Fällen Krebserkrankungen sogar auf Röntgenbildern unsichtbar bleiben und oft erst bei weiteren Untersuchungen entdeckt werden.
 

Vorteile einer Mammographie

  • Sie reduziert bei regelmäßiger Teilnahme das Risiko, an Brustkrebs zu sterben.
  • Da die meisten Brusttumore im Frühstadium gefunden werden, bestehen gute Heilungschancen.
  • Mehr als die Hälfte der Tumore, die bei der Mammographie entdeckt werden, sind klein genug, um sie Brust erhaltend operieren zu können.
 

Nachteile einer Mammographie

  • Die Mammographie kann auch Tumore übersehen.
  • Nicht alle Brustkrebsfälle, die gefunden werden, können geheilt werden.
  • Manche Frauen empfinden die Mammographie als schmerzhaft.

Andere Untersuchungs-Methoden

  • Selbstuntersuchung der Brust
  • Abtasten durch den Arzt
  • Ultraschall-Untersuchung
  • Magnetresonanz-Mammographie (MRT)

Mammographie-Screening

  • Screening: Hier wird eine große Bevölkerungsgruppe untersucht, um Krankheiten in frühem Stadium aufzuspüren zu können.
  • Brustkrebs-Screening: Hier wird gezielt nach Tumoren in der Brust gesucht, bei Frauen ohne Beschwerden oder Auffälligkeiten in der Brust zum Zwecke der Früherkennung.
  • Mammographie-Screening-Programm: ist eine bundesweite kostenlose Reihenuntersuchung zur radiologischen Früherkennung von Brustkrebs für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren.
 
Mehr zum Thema Mammographie-Screening finden Sie hier.

Europäische Leitlinien zum qualitätsgesicherten Mammographie-Screening

  • Das Mammographie-Screening muss in eigenen Zentren stattfinden
  • Einladung von symptomlosen Frauen der Altersgruppe 50 bis 69
  • Einhaltung zweijähriger Untersuchungsintervalle
  • Angestrebte Teilnehmerinnenrate von 70-75%
  • Einsatz neuer Mammographiegeräte und kontinuierliche technische Qualitätssicherung
  • Erstellung der Mammographie unter standardisierten, möglichst identen Bedingungen
  • Doppelbefundung durch zwei geschulte RadiologInnen
  • Spezielle Aus- und Fortbildung von RadiologInnen und RöntgenassistentInnen in europäischen Referenzzentren
  • Begutachtung von mindestens 5.000 Aufnahmen pro Jahr
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Qualität in Folgediagnostik, Therapie und Nachsorge (RadiologIn, RöntgenassistentIn, PathologIn, GynäkologIn, psychoonkologische/r KrankenpflegerIn, MedizinphysikerIn)
  • Ergebnisdokumentation und Qualitätsmonitoring
  • Aufbau eines flächendeckenden Brustkrebsregisters
  • Vernetzung mit EUREF (European Reference Organization for Quality Assured Breast Screening and Diagnostic Services) und dem EBCN (European Breast Cancer Network)
 
Wir danken für die fachkundige Durchsicht Herrn Prof. Dr. Ernst Kubista (Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien).
 

Information, Rat und Hilfe

 

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