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Mütter
Werbung und Medien vermitteln das Bild die perfekt durchgestylten Mütter mit ihren herausgeputzten und gut erzogenen Kindern. Die Wirklichkeit sieht oftmals anders aus: Nicht selten sind Mütter von gesellschaftlicher Ausgrenzung, finanzieller Not und psychischen Überlastungen wie Erschöpfung, Schlafstörungen und psychosomatischen Krankheiten betroffen. Häufig überschreiten Frauen ihre eigenen Grenzen als Folge der Diskrepanz zwischen den hohen Ansprüchen an sich selbst als Mutter und der tatsächlichen Alltags-, Familien- und Gesellschaftsrealität.
Studie “Mamma-Mia!”
In der vom Wiener Frauengesundheitsprogramm beauftragten Studie Mamma Mia! stand das gesundheitliche Wohlbefinden von Müttern mit Kleinkindern im Mittelpunkt (2004). Wesentliche Ergebnisse:
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Nur die Hälfte der Mütter hat sich das Leben mit Kleinkindern so vorgestellt, wie sie es erlebten und noch mehr Mütter finden ihren Alltag mit Kleinkindern anstrengender, als sie je gedacht haben.
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Finanzielle und zeitliche Ressourcen bestimmen Alltagsleben und Zufriedenheit. Die Freizeit der Mütter gehört mehrheitlich ihren Kindern, Hobbys und Freundinnen sind nachgereiht. Nur jede zweite Frau verbringt, gemeinsame Zeit alleine mit ihrem Partner, seit sie Kinder hat.
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Sehr viel Zeit geht für die Hausarbeit verloren, die nach wie vor hauptsächlich von den Frauen ausgeführt wird. Unterstützung durch den Partner gibt es in erster Linie bei Reparaturarbeiten und der Müllentsorgung.
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Ein Drittel der Mütter raucht, Alkohol dagegen spielt zur Bewältigung von Belastungssituationen keine Rolle. Viele Mütter greifen verstärkt zu Vitaminen und Haus- oder Naturmitteln.
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Am meisten fehlt den Frauen Zeit, Geld und Anerkennung als Mutter. Daher sollten Kinderbetreuungsangebote flexibler und billiger sein, um das Alltagsleben der Mütter von Kleinkindern verbessern zu können.
Projekte des Wiener Programms für Frauengesundheit zum Thema Müttergesundheit:
- “Mama-Mia!” – Ein Projekt zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Müttern mit Kleinkindern im Kindergarten
Ziel ist es, den Müttern Informationen zu vermitteln, die ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags nützlich sind und sie durch passende Unterstützungsangebote zur Eigeninitiative anzuregen. Die Angebote sollten inhaltlich auf die Bedürfnisse und den Informationsstand der Mütter vor Ort zugeschnitten werden. Ein wichtiger Aspekt ist der soziale Kontakt – die Mütter sollen die Gelegenheit haben, im Rahmen der Aktivitäten andere Mütter kennen zu lernen.
Information, Rat und Hilfe
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Frauengesundheitszentrum F.E.M. Semmelweis Frauenklinik
Bastiengasse 36-38
1180 Wien
Tel. 01-47615 5771 - Frauengesundheitszentrum F.E.M. Süd Kaiser Franz Josef Spital
Kundratstraße 3
1100 Wien
Tel. 01-60191 5201 - Gesundheitliche Belastung von Müttern
http://www.wien.gv.at/frauengesundheit/belastung.htm
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