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Osteoporose
Was ist Osteoporose?
Osteoporose kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „poröser Knochen“. Durch diese Erkrankung kommt es zu einer starken Abnahme der Knochenmasse und die Knochen verlieren an Stabilität und werden porös. Schon ein kleiner Sturz oder auch das Heben einer schweren Tasche kann zu einem Knochenbruch führen.
Häufig betroffen sind Wirbelkörper, Oberschenkelhals und Handgelenke.
Quelle: www.osteoporose-selbsthilfe.at
Was sind die Ursachen für Osteoporose?
„Primäre Osteoporose“ (ca. 95% aller Betroffenen):
keine direkte Ursache, sie steht im Zusammenhang mit dem Alter, den geerbten Materialeigenschaften des Knochens und dem Hormon- und Calziumstoffwechsel.
Bei den übrigen 5% der Betroffenen begünstigen unterschiedliche Krankheiten die Entwicklung von Osteoporose („sekundären Osteoporose“):
Ursachen können eine Störung des Cortisonstoffwechsels, Geschlechtshormonmangel beim Mann, Störung des Calziumstoffwechsels oder Schilddrüsenüberfunktion sein.
Bis zum Alter von etwa 25 Jahren baut sich die Knochenmasse auf, danach, merklich erst Jahre später, beginnen die Knochen langsam an Substanz zu verlieren.
Quelle: www.osteoporose.com
Osteoporose und die Wechseljahre der Frau
In Österreich leiden ungefähr 450.000 Frauen ( www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2002/01/haupt/haupt01_2002diag.html )
an Osteoporose. Jede vierte Frau über 50 leidet an dieser Krankheit. Bei Frauen nach den Wechseljahren erhöht sich das Risiko noch einmal deutlich.
Es ist wichtig, dass Osteoporose so früh wie möglich erkannt und behandelt wird, damit Brüche wirksam und schnell verhindert werden können.
Wie Sie Osteoporose vorbeugen können
Um dem Knochenabbau vorzubeugen sind eine ausgewogene und gesunde Ernährung, als auch regelmäßige Bewegung von großer Bedeutung. Studien zeigten einen auffallenden Zusammenhang zwischen Bewegung bzw. regelmäßig wiederholter Knochenbelastung und Knochendichte. Kalzium, das über die Nahrung aufgenommen wird, kann nur in die Knochen gelangen, wenn man sich auch genügend bewegt, vor allem an der frischen Luft. Durch den Aufenthalt im Freien, insbesondere in den Sommermonaten, wird in der Haut Vitamin D gebildet. Vitamin D, das auch über die Nahrung aufgenommen wird, ist für den Kalziumstoffwechsel unentbehrlich. Je früher man diese Vorbeugemaßnahmen berücksichtigt, desto besser ist es für den Einzelnen. Achtung allerdings bei bereits bestehender Osteoporose! Nicht alle Bewegungen sind zu empfehlen, daher sprechen Sie sich bitte immer vorher mit Ihrem Arzt ab, bevor Sie mit dem Training beginnen.
Quelle: http://www.medizinauskunft.de/artikel/familie/senioren/12_02_osteoporose.php
Was Sie bei bereits vorhandener Osteoporose tun können
Die Behandlung von Osteoporose stützt sich auf drei Säulen:
- Bewegung, vor allem im Freien und mit genügend Knochenbelastung
- Ausgewogene Ernährung mit hohem Calciumanteil
- Medikamentöse Therapie
Für den Behandlungserfolg ist es wichtig, dass alle drei Faktoren berücksichtigt werden.
Quelle: www.osteoporose.com
Wir danken für die fachkundige Durchsicht Frau Prim. Univ. - Prof. Dr. Elisabeth Preisinger, Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Krankenhaus Hietzing
Wo Sie Rat und Hilfe finden
- Osteoporose Selbsthilfe Wien
Telefon 522 63 35 (Montag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr) - Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Osteoporose-Ambulanz
9., Währinger Gürtel 18-20
Telefon: 404 00-2308 - Ambulanz des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation am KH Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel
13., Wolkersbergenstraße 1
Telefon: 801 10-24 16
- KLIMAX - Ambulatorium für Klimakterium und Osteoporose
6., Linke Wienzeile 56
Telefon 586 18 48 - MENOX - Ambulatorium für Klimakterische Beschwerden und Osteoporoseprophylaxe
9., Lazarettgasse 6-8
Telefon 408 96 00-0, Fax 408 94 90
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