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Weibliche Genitalchirurgie

International ist ein Trend zu beobachten, der das Bild von einem idealisierten, normierten, überschlanken, gemachten Frauenkörper verbreitet. Waren bisher Schönheitsoperationen vor allem auf äußerlich sichtbare Körperteile, wie z. B. Brust und Gesicht beschränkt, lässt sich nun eine wachsende Nachfrage nach Korrekturen des weiblichen Genitales beobachten. Dieses wird mangels sachlicher Information und Aufklärung als unästhetisch, zu groß, zu klein, asymmetrisch oder abnorm empfunden. In Folge wird oft eine operative Korrektur des vermeintlichen „Mangels“ als ideale Lösung für diese Unzufriedenheit verstanden. Die möglichen negativen gesundheitlichen Konsequenzen derartiger Eingriffe werden jedoch zumeist unterschätzt.

 

Laut American Society of Plastic Surgery ist Vaginalchirurgie das am schnellsten wachsende Segment der Fachrichtung. Auch das British Medical Journal zeigte eine Verdoppelung der Schamlippenverkleinerungen zwischen 1998 von unter 400 Eingriffen auf 800 Eingriffe im Jahr 2004.1

 

Die Motivation für solche Intimkorrekturen ist unterschiedlich. Rouzier et al befragten 163 Patientinnen im Durchschnittsalter von 26 Jahren zu deren Motiven für eine chirurgische Schamlippenverkleinerung. 87% hatten ästhetische Bedenken, 64% empfanden ihre Schamlippen als Störend unter der Kleidung, 43% hatten Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und 26% fühlten sich unbehaglich beim Sport.2

Bei Medienbeobachtungen wird auch deutlich, dass diese Facette der Life-Style-Medizin die medizinethischen Grenzen durch teilweise aggressives Marketing und Angebote verletzt. Da wird aus der Vielfalt des weiblichen Genitals eine „Vielzahl von Abnormitäten, die für die betreffenden Patientinnen belastend sein können und daher eine Schamlippenkorrektur erfordern.“3 Oder: „Als besonders störend werden große innere Schamlippen und erschlaffte äußere Schamlippen empfunden. Sie können gleichzeitig auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie bei bestimmten Sportarten (z.B. Reiten, Joggen, Radfahren) verursachen ...“.4

Interessant ist auch, die Preise für ästhetisch motivierte genitalchirurgische Eingriffe im Auge zu behalten und somit die wirtschaftlichen Motivationen der AnbieterInnen von (genitalen) Schönheitsoperationen in Betracht zu ziehen. Bei Sensualmedics, das sich als das „das europäische Kompetenzzentrum für plastische und wiederherstellende Chirurgie im weiblichen Schambereich“ bezeichnet, kostet die Verkleinerung der inneren und äußeren Schamlippen zwischen 1.700 und 2.700 EUR, Vaginalverjüngungen kommen auf 3.600 und 6.600 EUR und für ein Komplettangebot für eine „kleine Unterbauchstraffung, Liposuktion, Venushügel und Scheidenverengung durch Gewebestraffung“ um zum Beispiel „die Folgen der Mutterschaft“ zu korrigieren,  bezahlt man ab 8.400 EUR aufwärts.5

Allerdings gibt es zur Sicherheit oder den Langzeitfolgen derartiger Eingriffe kaum wissenschaftliche Evidenz. Das Committee on Gynecologic Practice des American College of Obstetricians and Gynecologists weist explizit darauf hin, dass „Vaginal-Verjüngungen, Designer Vaginas, Revirgination und G-Punkt-Vergrößerungen nicht medizinisch indiziert sind und ihre Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend untersucht ist. ÄrztInnen sollten genau die Gründe für den Operationswunsch explorieren und abklären, ob ein körperlicher Befund vorliege, der eine Operation indizieren würde. Ebenso weist das Committee darauf hin, dass Frauen über das Fehlen ausreichender Daten bezüglich der Wirksamkeit dieser Interventionen sowie deren potentielle Komplikationen wie Infektionen, veränderte Sensibilität, Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), Verwachsungen und Narben aufgeklärt werden sollen.6

Gründe für das Ansteigen von chirurgischen Genitalkorrekturen – der Versuch einer Annäherung:

Sexualisierung der Gesellschaft
Die American Psychological Association (APA) weist in ihrer „Task Force on the Sexualization of Girls“ darauf hin, dass Sexualisierung, die über jede Form der Medien, beispielsweise in TV, Werbung und Marketing, Musikvideos und Liedertexte, Kinofilme, Videospiele, etc, transportiert wird und die jungen Mädchen und Frauen erreicht, negative gesundheitliche Auswirkungen auf körperliche und mentale Gesundheit und eine gesunde sexuelle Entwicklung hat:7
Unter Sexualisierung definiert die American Psychological Association 20078, dass

  • der Wert einer Person aus der sexuellen Ausstrahlung unter Ausschluss anderer Merkmale abgeleitet wird
  • eine Person einem eng definierten Attraktivitätsstandard angepasst wird, um sexy zu sein,
  • eine Person zum sexuellen Objekt, zu einem Ding mit sexuellem Wert wird und/oder
  • Sexualität in unangemessener Weise auf eine Person projeziert wird, besonders in Bezug auf Kinder.

Durch Sexualisierung und Objektifizierung verlieren Menschen Vertrauen in und Zufriedenheit mit ihrem Körper, und dies kann zu emotionalen Problemen wie Scham und Angst führen.
Ebenso zeigen die Studien der APA, dass Sexualisierung mit den drei am häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen bei Mädchen und Frauen einhergehen: Essstörungen, geringes Selbstwertgefühl und Depression bzw. depressive Verstimmung. Ebenso deuten die Studien darauf hin, dass die Sexualisierung negative Auswirkungen auf die Fähigkeit von Mädchen hat, ein gesundes Selbstbild der eigenen Sexualität zu entwickeln.


Pornografisierung des öffentlichen Raumes
Hand in Hand mit der zunehmenden Sexualisierung geht die Pornografisierung des öffentlichen Raumes einher.

Annette Sørensen verweist hier auf 3 wesentliche Schritte:9

  • Erleichterte Zugänglichkeit zu Pornografie: Die Zugänglichkeit zur Pornografie wurde – besonders durch das Internet – erheblich erleichtert. Angebot und Nachfrage stiegen massiv an.
  • Ablegen des Schmuddel-Images der Pornographie: „Als ich noch im Geschäft war, war Porno etwas fürs dunkle Hinterzimmer. Heute ist er überall!“ so Traci Lords, die als minderjährige Pornodarstellerin zwischen 1984-86 diese Entwicklung miterlebt hat. Neben der leichteren Zugänglich- und Verfügbarkeit hat sich die Pornographie durch einen Säuberungsprozess weg vom Schmuddel-Image hin zu einem popularisierten und idealisierten Markt entwickelt. Durch das wachsende pornographische Interesse der Massenmedien und deren zwischen Tabu und expliziter Darstellung schwankenden popularisierten Darstellungen, Berichten und Reportagen über sexuelle Praktiken, Pornostars, etc. wurde der Schwenk vom Hinterhof zur breiten Masse geschafft. Pornographie wurde schick und respektabel. Anteil an dieser Entwicklung hatten auch private Pornovideos mit (Hollywood)-Stars, wie Pamela Anderson oder Paris Hilton, die in die Öffentlichkeit gerieten. Abneigungen einzelner gegen diese Entwicklung wurden und werden als Engstirnigkeit abgetan. 
  • Pornografisierung der Massenkultur: Alltäglichen Präsentationsformen wie Werbung, Musik-Videos und Modemagazinen werden mit halb-pornografischen Elementen oder von Posen und Szenarien, die mit Pornos assoziiert werden, verknüpft und somit findet Pornografie in eher fragmentierter Form Eingang in die Massenkultur. Betrachtet man einzelne Werbesujets, erkennt man die Übernahme von pornographischen Szenen und Posen. So wirbt Madonne in einem Werbesujet für Louis Vuitton auf einer Lederbank liegend und mit gespreizten Beinen 10. Dolce und Gabbana bedienen auf einem Werbeplakate die Phantasie einer Vergewaltigung11, der Männermoden-Designer Duncan Quinn findet die Darstellung einer mit einer Krawatte erwürgten Frau in Unterwäsche, gar geeignet, seine Anzüge zu bewerben12 . Auch Musikgrupppen und –videos transportieren sexualisierte und teilweise pornographische Bilder, wie zum Beispiel die PussyCat Dolls 13.

 

Angesichts der Schwemme dieser (semi)-pornographischen Bilder ist der Schritt zur Verunsicherung über das eigene Genital nicht weit. Denn auch hier werden - wie bei den Körperbildern, idealisierte Bilder der Vulva transportiert, Bilder oder Filme von jungen – teils minderjährigen – Mädchen, die zum Vorbild für die breite Masse werden.
Bei diesen Entwicklungen muss der Wirtschaftsfaktor Pornographie immer in Betracht gezogen werden. Durch die Entwicklung des Internets als weltumspannende Informationstechnologie – an deren Verbreitung die Pornoindustrie als treibender Faktor in wirtschaftlicher aber auch technologischer Hinsicht wesentlich beteiligt war – entwickelte sich die Pornoindustrie zu einer weltumspannenden Multi-Milliarden-Industrie mit mehreren 100 Mrd. EUR Umsatz pro Jahr. Welche Wichtigkeit das World Wide Web hat, zeigt sich in den Preisen, die für die Websites www.porn.com und www.sex.com gezahlt werden: 9.5 Mio US-Dollar bzw. 14 Mio US-Dollar sind die acht bzw. sieben Buchstaben wert. 14 

Intimenthaarung
„Trendy, sexy, cool“ – so bietet ein Wiener Kosmetikinstitut in einer Zeitungswerbung ein Brasilian Waxing an, also die teilweise oder vollständige Entfernung der Intimbehaarung mittels Wachs.

Die Körperbehaarung im Intimbereich hat in den letzten Jahren einen massiven Wandel vollzogen. Gleichzeitig mit der Akzeptanz von Pornographie im öffentlichen Bereich hat der in pornographischen Darstellungen meist enthaarte Genitalbereich auch in der breiten Masse Einzug gehalten. Durch die vermehrte mediale Darstellung nackter weiblicher Genitalien in Magazinen, Filmen und im Internet wurde die öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen bisher weitgehend privaten Körperbereich gerichtet.

Dadurch wurde ein ästhetisches Ideal und Vorbild in den Intimzonen geschaffen, der den Blick auf das weibliche Genital freilegt und dieses somit zum Gegenstand des Vergleiches aber auch zur Verunsicherung macht.

Elmar Brähler und Ada Borkenhagen haben sich auch mit Erklärungen für den Trend zur Intimrasur beschäftigt und führen zwei Theorien an: Durch die Enthaarung gleicht der weibliche Genitalbereich dem eines Kindes, dies wäre somit ein Trend zur Infantilisierung der Frauen. Andererseits kann die Intimrasur auch als Ausdruck weiblichen Selbstbewusstseins und Emanzipation gesehen werden, indem sich die Frau aktiver zeige und sich ihrer eigenen Sexualität bewusster wäre.15

Alle drei Strömungen (Sexualisierung, Pornografisierung und Intimenthaarung) können zu Verunsicherung der Frauen und Mädchen beitragen und den Wunsch nach einer Korrektur des unperfekten Genitals entstehen lassen, die durch Kommentare von Männern und deren pornographisch geprägte Vorstellung einer „Idealvagina“, zusätzlich noch verstärkt werden.

Dass die Idee der Designer Vaginas in perversem Kontrast zu den weltweiten Bemühungen steht, die Genitalverstümmelung von Frauen zu beenden, ist evident. Ronan Conroy schreibt im Editorial des British Medical Journal: „Nirgends auf der Welt nimmt die Praxis der Genitalverstümmelungen zu, außer in den sogenannten entwickelten Ländern. … Designer laser vaginoplasty und laser vaginal rejuventation sind wachsende Gebiete der Schönheitschirurgie. Diese Eingriffe stellen das jüngste Kapitel der chirurgischen Viktimisierung von Frauen in unserer Kultur dar … Die Vulva soll kindhaft erscheinen. … Frauen werden verstümmelt, um männlichen Masturbationsphantasien zu genügen“.16

 

Wien ist aktiv gegen ästhetisch motivierte Genitalchirurgie und verunsichernde Intimästhetik 

 

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Cover_Konsensuspapier

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Wiener Programm für Frauengesundheit hat zur Qualitätssicherung und Regulierung von ästhetisch motivierten genitalchirurgischen Eingriffen gemeinsam mit

  • Ärztekammer für Wien
  • Österreichische Gesellschaft für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie
  • Österreichischen Gesellschaft für Sexualmedizin
  • Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen
  • Gesundheitsdienst der Stadt Wien
  • Frauenabteilung der Stadt Wien
  • Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe


in einem Konsensuspapier „Leitlinien zur weiblichen Genitalchirurgie“ entwickelt.17 Ziel des Konsensuspapieres ist es, einheitliche Regelungen als Voraussetzung für die Durchführung von weiblichen Genitalkorrekturen sowie klare Indikationsstellung für genitalchirurgische Eingriffe zu geben. Ebenso werden Anamnese und Qualitätskriterien definiert:

  • Gynäkologische und sexualmedizinische Anamnese/Untersuchung

  • Psychologische Diagnostik (durch PsychologInnen)
  • Ausschluss einer Body Dysmorphic Disorder
  • Abklärung der Motive sowie der sexuellen Zufriedenheit und Erfahrung
  • Ausbildung als GynäkologIn oder Plastische/r ChirurgIn
  • Ausbildung als OperateurIn
  • Basiskompetenz in Sexualmedizin und Psychologie


Ebenso wird auf die rechtliche Situation eingegangen: Das Österreichische Strafgesetzbuch stellt Körperverletzung oder Schädigung der Gesundheit unter Strafe. Der § 90 Absatz 3 des österreichischen Strafgesetzes verbietet die Einwilligung in eine Verstümmelung oder sonstige Verletzung der Genitalien, die geeignet ist, eine nachhaltige Beeinträchtigung des sexuellen Empfindens herbeizuführen. Dieser sogenannte FGM-Paragraf (FGM = Female Genital Mutilation / Weibliche Genitalverstümmelung) könnte nach Meinung  von RechtsexpertInnen auch auf die ästhetisch motivierten genitalchirurgischen Eingriffe als Orientierung herangezogen werden.

Selbstverständlich gibt es zwischen Designer Vaginas und der weiblichen Genitalverstümmelung FGM massive und wesentliche Unterschiede. Frauen und Mädchen, an denen FGM vollzogen wird, können sich gegen diese bestialische Tradition nicht wehren. Ebenso ist es Ziel der Verstümmelung, das sexuelle Empfinden zu verringern bzw. auszulöschen. Hingegen werden genitalchirurgisch-ästhetische Eingriffe auch gemacht, um das sexuelle Erleben zu verbessern oder zu intensivieren.

Gemeinsam ist beiden Eingriffen, dass chirurgische Eingriffe (im Falle von FGM ohne Narkose und medizinische Standards) am weiblichen Genital vorgenommen werden, die das sexuelle Erleben beeinträchtigen bzw. beeinträchtigen können (auch wenn das definitiv nicht das Ziel von ästhetisch genitalchirurgischen Eingriffen ist, eher das Gegenteil).

 

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1.    Lih Mei Liao, Creighton SM. Requests for cosmetic genitoplasty: how should healthcare providers respond? BMJ 2007;334(26 May):1090-92
2.    Rouzier et al, 2000. Hyperthrophy of labia minora: experience with 163 reductions. American Journal of Obstetrics and Gynecology 182/2000, 35-40
3.    www.dr-caspari.de
4.    www.sensualmedics.com am 13. Februar 2010
5.    www.sensualmedics.com am 13. Februar 2010
6.    Committee on Gynecologic Practice, American College of Obstetricians and Gynecologists. ACOG Committee Opinion No. 378: Vaginal “rejuvenation” and cosmetic vaginal procedures. Obstet Gynecol. 2007;110:737–8.
7.    American Psychological Association (2007). Report of the APA Task Force on the Sexualization of Girls. http://www.apa.org/news/press/releases/2007/02/sexualization.aspx am 13. Februar 2010
8.    American Psychological Association (2007). Report of the APA Task Force on the Sexualization of Girls. Download unter http://www.apa.org/pi/women/programs/girls/report-full.pdf  am 13. Februar 2010
9.    Sørensen, A.D.: Pornography and  Gender in Mass Cultura. First published on NIKK 2003. http://www.nikk.uio.no/?module=Articles;action=Article.publicShow;ID=586 am 13. Februar 2010
10.    http://brandireland.files.wordpress.com/2009/07/madona-vuitton3.jpg 13. Februaer 2010
11.    http://thegrandnarrative.files.wordpress.com/2008/07/dolce-and-gabbana-gang-rape.jpg
12.    http://cdn.thefrisky.com/images/uploads/duncan_quinn_ad_c.jpg
13.    http://cybershack.com/img/2008/News/Sept_2008/pussy_cat_dolls512x288.jpg
14.    Antonio Malony (2008). Branche mit schwellenden Umsätzen. Economy Austria – das unabhängige Themenmagazin, No 53/15. Download unter www.economyaustria.at/files/webfiles/hefte/2008-53/Seite_15.pdf
15.    Borkenhagen A, Brähler E . Die nackte Scham - theoretische und empirische Aspekte des aktuellen Trends zur weiblichen Teil- bzw. Vollintimrasur. Psychosozial 2008; 112: 7-11
16.    R.M. Conroy 2006. Female genital mutilation: whose problem, whose solution? Editorial. In: British Medical Journal 2006;333:106-107 http://www.bmj.com/cgi/content/full/334/7603/1090
17.    Leitlinien zur weiblichen genitalchirurgie - Zu Beziehen beim Wiener Programm für Frauengesundheit unter www.frauengesundheit-wien.at

 

Wenn Sie sich noch weiter in dieses Thema vertiefen wollen, möchten wir Sie gerne auf folgende Literatur hinweisen:

  • ACOG Committee, ACOG Committee on Gynecologic Practice. Vaginal Rejuvenation and Cosmetic Vaginal Procedures, Obstet Gynecol  Vol. 110, Iss. 3 (2007), 737-8.
  • Alter G.J., A New Technique for Aesthetic Labia Minora Reduction, Ann Plast Surg 1998 Vol. 40, Iss. 3 (1998), 287-90.
  • Alter G.J., Central Wedge Nymphectomy with a 90-Degree Z-Plasty for Aesthetic Reduction of the Labia Minora, Plast Reconstr Surg Vol. 115, Iss. 7 (2005), 2144-5.
  • Blanks J., Femalia, Down There Press Press: San Francisco 1993.
  • Borkenhagen A.,  Kosmetische Genitalkorrekturen, Frauenarzt Nr. 49 (2008), 922-5.
  • Bramwell R./ Morland C./ Garden A., Expectations and Experience of Labia Reduction: A Qualitative Study, BJOG Vol. 114, Iss.12 (2007), 1493-9.
  • Braun V./ Kitzinger C., The Perfectible Vagina: Size Matters, Culture Health Sexuality Vol. 3, Iss. 3 (2001), 263-77.
  • Braun V., In Search of (Better) Sexual Pleasure: Female Genital ‘Cosmetic Surgery’, Sexualities Vol. 8, Iss. 4 (2005), 407-24.
  • Crerand C.E. u.a., Body Dysmorphic Disorder (BDD) and Cosmetic Surgery, Plastic and Reconstructive Surgery Vol. 118, Iss. 7 (2006), 167-180.
  • Choi H.Y./ Kim K.T., A New Method for Aesthetic Reduction of Labia Minora: The Deepithelialized Reduction of Labioplasty, Plast Reconstr Surg Vol. 105, Iss. 1 (2000), 419-22.
  • Conroy R.M., Female Genital Mutilation: Whose Problem, Whose Solution? BMJ Vol. 333 (2006), 103-7.
  • Essén B./ Johnsdotter S., Female Genital Mutilation in the West: Traditional Circumcision versus Genital Cosmetic Surgery, Acta Obstet Gynecol Scand Vol. 83, Iss. 7 (2004), 611-3.
  • Gillon R., Education and Debate. Medical Ethics: Four Principles plus Attention to Scope, BMJ Vol. 309, Iss. 184 (1994).
  • Giraldo F./ González C./ Haro F., Central Wedge Nymphectomy with a 90-Degree Z-Plasty for Aesthetic Reduction of the Labia Minora, Plastic and Reconstructive Surgery, Vol. 113, Iss. 6 (2004), 1820-25.
  • Goodmann M.P u.a., Is Elective Vulvar Plastic Surgery Ever Warranted, and What Screening Should Be Conducted Preoperatively?, J Sex Med Vol. 4, Iss. 2 (2007), 269-76.
  • Green F.J., From Clitoridectomies to ‘Designer Vaginas’: The Medical Construction of Heteronormative Female Bodies and Sexuality through Female Genital Cutting, Sexualities, Evolution and Gender Vol. 7, Iss. 2 (2005), 153-87.
  • Gress S., Ästhetische und funktionelle Korrekturen im weiblichen Genitalbereich, Gynäkologisch-geburtshilfliche Rundschau Nr. 47 (2007), 23-32.
  • Liao L.M./ Creighton S.M., Requests for Cosmetic Genitoplasty: How should Healthcare Providers Respond?, BMJ Vol. 334, Iss. 7603 (2007), 1090-2.
  • Lloyd J u.a., Female Genital Appearance: ‘Normality’ Unfolds, BJOG Vol. 112, Iss. 5 (2005) 643-6.
  • Maas S.M./ Hage J.J., Functional and Aesthetic Labia Minora Reduction, Plast Reconstr Surg Vol. 105, Iss. 4 (2000), 1453-6.
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  • Nederlandse Vereniging voor Obstetrie en Gynaecologie, Grenzen aan de esthetische genitale chirurgie bij vrouwen. Standpunt van de Nederlandse Vereniging voor Plastische Chirurgie (NVPC) Nederlandse Vereniging voor Obstetrie en Gynaecologie (NVOG), Nederlandse Vereniging voor Esthetische Plastische Chirurgie (NVEPC), Utrecht 2008.
  • Nederlandse Vereniging voor Plastische Chirurgie (NVPC)/ Nederlandse Vereniging voor Obstetrie en Gynaecologie (NVOG), Modelprotocol Labiumreductie. Counseling en behandeling van vrouwen met een verzoek om reductie van de labia minora, Utrecht 2008.
  • Pardo J. u.a., Laser Labioplasty of Labia Minora, Int J Obstet Gynaecol Vol. 93, Iss. 1 (2006), 38-43.
  • Regierungsvorlage. 754 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XXI. GP. Nachdruck vom 13. 11. 2001. Online unter http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXI/I/I_00754/fnameorig_000000.html [17.02.2009].
  • Rouzier R. u.a., Hypertrophy of Labia Minora : Experience with 163 Reductions, AM J Obstet Gynecol Vol. 182, Iss. 1 (2000), 35-40.
  • Turkof E./ Sonnleitner E./ Stirn A., Schamlippenkorrektur, Maudrich 2009 (= Enzyklopaedia Aestetica).
  • Ückert S. u.a., Immunohistochemical Description of Cyclic Nucleotide Phosphodiesterase (PDE) Isoenzymes in the Human Labia Minora, J Sex Med Vol. 4, Iss. 3 (2007), 602-8.
  • World Health Organization, Female Genital Mutilation, Fact sheet Nr. 241, Mai 2008.

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