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"Ich schau auf mich!"

 

mehr zum Projekt: www.ich-schau-auf-mich.at

Hotline: 0800-676140 > mehrsprachig (deutsch, englisch, türkisch, bosnisch/kroatisch/serbisch)

 

 

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Thema

  • Mammographie Screening Austria – Wiener Pilotprojekt im
    15., 16. und 17. Bezirk
  • Teil des Mammographie Screening Austria Modellprojektes

 

 

 

Zielgruppe
  • Alle Frauen von 50 - 69 Jahren (~ 26.000 Frauen) in den  Wiener Bezirken 15, 16 und 17.

 

 

Ausgangslage
  • Jedes Jahr sehen sich in Österreich fast 5000 Frauen mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Österreichweit ist diese Zahl jedoch um 11,3% gestiegen. Die Mortalitätsrate lag in Wien allerdings deutlich höher als in den restlichen Bundesländern.

  • Im Jahr 2002 sind in Wien 892 Frauen neu an Brustkrebs erkrankt. Brustkrebs ist für mehr als ein Viertel aller Krebsneuerkrankungsfälle bei Frauen (26,2%) verantwortlich. Ca die Hälfte der Frauen sind im Jahr 2004 in Wien an Brustkrebs (Grundleiden) verstorben. Vor allem der 15., 16. und 17. Bezirk zeichnen sich durch einen hohen Anteil von Nicht-österreichischen Frauen in der angestrebten Altersgruppe und einem niedrigen Einkommensindex aus.

  • Weiters ist die Mammographierate bei den Frauen dieser Bezirke extrem niedrig (35%).

 

 

Ziele
  • Entwicklung von Strukturen zur Erprobung und Durchführung eines Mammographiescreenings nach den Europäischen Leitlinien.
  •  Permanente Qualitätssicherung der einzelnen Glieder der multidisziplinären Screening-Kette (Prozessqualität).

  • Ergebnisqualität wird durch die geschaffenen Strukturen evaluiert.
  • Die Implementierung der European Guidelines für Quality Assurance in Mammography Screening (European Commission 2001).
  • Sensibilisierung und Aufklärung zum Thema Brustkrebs und Früherkennung
  • Qualitätssicherung durch Diagnostik nach dem 4-Augen-Prinzip bei jeder Diagnose.
  • Die Steigerung der Inanspruchnahme des Mammographieangebotes in der Zielgruppe der 50- bis 69-jährigen Frauen.
  • Fokus auf sozial benachteiligte Frauen, Migrantinnen sowie Frauen, deren letzte Mammographie bereits längere Zeit (1 Jahr und mehr) zurückliegt. Spezielle muttersprachliche Betreuung von Frauen mit suspekten oder positiven Befunden und Verlinkung zur psychoonkologischen Begleitung.



Methodik
  • Mit personalisierten, mehrsprachigen, schriftlichen Einladungen wird auf eine kostenlose Mammographieuntersuchung entsprechend der EU-Guidelines in den dafür geeigneten Zentren aufmerksam gemacht. (Hanuschkrankenhaus, zwei niedergelassene Radiologen). 
  • Alle am Projekt teilnehmenden ÄrztInnen und RTAs wurden speziell in Deutschland und Holland geschult.  
  • Psychoonkologische Schulung aller Beteiligten 
  • 4-Augen-Prinzip der Diagnostik   
  • Eine umfassende Qualitätssicherung der gesamten Screening- und Behandlungskette wurde definiert.  
  • Frauen mit Verdachtsbefunden werden qualitätsgesichert im Hanusch- und im Wilhelminenspital weiter behandelt. 
  • Regelmäßige, interdiziplinäre Fallkonferenzen verhindern Behandlungsdefizite. 
  • Weiters wird eine mehrsprachige Info-Hotline angeboten. 
  • Umfassende Betreuungsqualität für die teilnehmenden Frauen. (Einladung und Betreuung in der Muttersprache – psychoonkologische Beratung, muttersprachliche Übersetzung bei Verdachts- oder auffälligen Befunden) 
  •  Genaueste Onlinedokumention der medizinischen Outcomes der gesamten Behandlungskette sichert einen begleitenden Evaluierungsprozess der Qualitätskriterien.

 

 

Finanzierung/Auftraggebung/Steuerung

  • Wiener Programm für Frauengesundheit, Stadt Wien, WGKK, ÖBIG

  

 

Projektträger

  • Wiener Programm für Frauengesundheit, Stadt Wien, WGKK, Wiener ÄK, KAV

 

 

Weitere Information

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