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„(f)itworks“

f_itworks_2 

 

 

 

 

Thema        

  • Gesundheitsförderung arbeitsloser Menschen in arbeitsmarktpolitischen Einrichtungen

 

Ausgangslage

 

Ende November 2006 waren in Wien 29.581 Frauen als arbeitslos gemeldet, davon waren 29 Prozent älter als 45 Jahre. Mehr als drei Viertel (77,5 %) sind österreichische Staatsbürgerinnen, 22,4%  haben eine nicht-österreichische Staatsbürgerschaft – MigrantInnen sind somit überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen. (Quelle: AMS)

Für die Betroffenen bedeutet die Arbeitslosigkeit nicht nur starke finanzielle Einschnitte, sondern begünstigt auch körperliche Beschwerden, Stress, Depressionen. Weiters zählen eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel sowie erhöhter Alkohol- und Nikotinkonsum zu den wesentlichen negativen Begleiterscheinungen.

 

Erhöht ist außerdem das Risiko von Depressionen, Angstzuständen, somatischen Erkrankungen und der Verlust von sozialen Kontakten. Arbeitslose weisen mehr Krankenstandstage auf als erwerbstätige WienerInnen. Vor allem Langzeitarbeitslose, die über einen längeren Zeitraum auf Jobsuche sind, weisen einen schlechteren Gesundheitszustand auf: 18,6% der Arbeitslosen, die über ein Jahr arbeitslos sind, sind gesundheitlich beeinträchtigt, aber nur 15,1% der Arbeitslosen, die weniger als ein Jahr auf Arbeitssuche sind und 14,8% der Erwerbstätigen.

Es wird jedoch den von Arbeitslosigkeit ausgelösten gesundheitlichen Problemen und deren Auswirkungen noch viel zu wenig Beachtung geschenkt (Wiener Frauengesundheitsbericht 2006)

 

Zielgruppe 

  • langzeitarbeitslose Frauen,
  • Wiedereinsteigerinnen,
  • MigrantInnen und 
  • Berufseinsteigerinnen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind

 

Ziele 

  • Entwicklung und Umsetzung eines Modellprojekts zur Gesundheitsförderung arbeitsloser Menschen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Bedürfnissen
  • Stärkung von gesundheitlichen Ressourcen (Wohlbefinden, Stressbewältigung, Kohärenzgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstorganisation, Motivation der Zielgruppe)
  • Erhöhung der Gesundheitskompetenz arbeitsloser Menschen durch Empowerment & Sensibilisierung
  • Transfer von gesundheitsfördernden Kompetenzen an Schlüsselarbeitskräfte (TrainerInnen) im Setting
  • Vernetzung relevanter Akteure im Bereich Arbeitslosigkeit und Gesundheit in Wien

 

Maßnahmen 

  • IST-Erhebung und Erhebung der Bedürfnisse mittels Fragebogen (n=1000)und Fokusgruppen
  • Intervention (Entwicklung der Gesundheitsförderungskursen mittels der Gesundheitszirkel, Gesundheitstage, Sprechstunden mit Ärztin / Psychologin, Schulung der TrainerInnen), Prozess- und Ergebnisevaluation
  • Abschlusssymposium mit Handlungsempfehlungen
  • Wiener Netzwerk für Arbeitslosigkeit und Gesundheit (fortlaufend) 

 

Projektträger

  • ÖSB Consulting GmbH

 

Finanzierung

  • Wiener Programm für Frauengesundheit, Fonds Gesundes Österreich, AMS, WGKK

 

Steuerung & Organisation

  • ÖSB Consulting GmbH

 

Laufzeit

  • April 2007 bis April 2009

 

 

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