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Essstörungen
Essstörungen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen des Jugend- und frühen Erwachsenenalters.
Jedes 2. Mädchen hat mit 13 Jahren mindestens eine Diät gemacht. 18% der Mädchen nehmen bereits Laxantien um abzunehmen bzw. das Gewicht zu halten. 8% führen absichtliches Erbrechen herbei. 90 bis 97% der von Essstörung Betroffenen sind Mädchen und junge Frauen. Allein in Wien besteht für mehr als 2.000 Mädchen und rund 100 Burschen ein akutes Risiko, an Magersucht oder Bulimie zu erkranken.
Unrealistische Schönheitsideale sowie übertriebener Schlankheits- und Jugendkult sind ein dankbarer Nährboden für das Auftreten von Essstörungen. Über Werbe- und Infobotschaften von Mode, Industrie und Wirtschaft werden mediale „Vor-Bilder“ transportiert, die extreme Schlankheit propagieren, eine bestimmte Körperästhetik vermitteln und diese untrennbar mit Anerkennung, Erfolg, Glück und Selbstwert verknüpfen. Diese gesellschaftliche Entwicklung kann zu fatalen Folgeerscheinungen führen.
Projekte zum Thema Essstörungen
In dieser komplexen, gesellschaftlichen und soziologisch-psychodynamischen Problematik wird auf vier Ebenen reagiert (primäre, sekundäre und tertiäre Prävention):
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