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"Hotline für Essstörungen 0800/20 11 20"

 

siehe Homepage: www.essstoerungshotline.at  

 

 

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Die qualitätsgesicherte Beratungshotline (inkl. laufender Supervision) für Essstörungen besteht seit Herbst 1998. Die Hotline ist eine niederschwellige, anonyme und kostenlose Telefonberatungsstelle, die jeden Werktag von Montag bis Donnerstag von 12 – 17 Uhr erreicht werden kann.

Seit Ende 2003 werden vom Hotline-Team auch Anfragen über e-Mail unter hilfe@essstoerungshotline.at beantwortet. Auch diese Form der Beratung entspricht den vorgegebenen Qualitätsstandards („4 Augen lesen“ und Kontrolle der Antwort).

 

 

 

 

Ergebnisse

Mit der Hotline wurde ein großer Beitrag zur Enttabuisierung des Themas Essstörungen in der Öffentlichkeit geleistet. Von 20.11.1998 bis Mitte 2007 konnten über 15.500 Personen telefonisch und über e-Mail beraten bzw. informiert werden. (Vgl. 2006 1575 telefonische Beratungen und 360 e-Mail-Beratungen)

70% Selbstbetroffene und 30% Angehörige (Eltern, PartnerInnen, FreundInnen), Pädagogen, psychosoziale und medizinische Berufsgruppen haben sich an der Hotline für Essstörungen Information und Hilfe geholt. Die jährliche Auswertung zeigt, dass die Erkrankungsdauer bis zum Anruf und somit Hilfestellung signifikant pro Jahr verkürzt ist. Dh, dass die niederschwellige Anlaufstelle bekannt ist und von den Betroffenen angenommen wird. Für die sekundäre Prävention ist dies von Relevanz, da wissenschaftliche Studien eindeutig nachweisen, dass bei chronifizierter Erkrankung die Heilungschancen um 70% geringer sind, als bei einer Erkrankungsdauer von bis zu 3 bis 4 Jahren.

 

Finanzierung / Beauftragung / Steuerung

Wiener Programm für Frauengesundheit  

 

Laufzeit

Beginn 01.09.1998

Status  laufend

 

 

Weitere Information:

Mag.a Michaela Langer
Wiener Programm für Frauengesundheit
01/4000-87161

 

 

 

 

  

Ziele

  • Niederschwellige und anonyme Anlaufstelle für Betroffenen und Angehörige, um die Wahrscheinlichkeit der frühen Hilfe und somit eines frühen psychotherapeutischen Behandlungsbeginns zu erhöhen
  • Vermittlerrolle und Bindeglied zu therapeutischen Einrichtungen
  • Erhebung sämtlicher durch das Gespräch erzielbarer Informationen als Grundlage für die zukünftige Planung von Hilfsangeboten. 

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