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Netzwerk Postpartale Depression

 

Ausgangslage

Geringer Kenntnisstand und Vernetzung von Einrichtungen, die mit schwangeren Frauen und jungen Müttern konfrontiert sind.

Heterogene Landschaft und Struktur der Kompetenzen und Angebote (KAV, niedergelassene GynäkologInnen und KinderärztInnen, Familienhebammen, Hebammenstützpunkte, Geburtsvorbereitungsinstitutionen, MAG ELF, MA 15)

 

mehr zum Thema PPD finden Sie hier

 

Ziele

  • Aufbau von aufeinander abgestimmte Strukturen,  Maßnahmen und Vorgangsweise
  • Vereinheitlichung der Informationen für die Schwangeren
  • Early-Warning und gezielte Weiterüberweisung zu Beratungs- und psychiatrischen Einrichtungen
  • Erarbeitung eines Institutionenfolders aller Angebote in Wien
  • Erarbeitung und Erstellung eines Info-Folders zu PPD und Hilfestellungen (nach australischem Vorbild)
  • FortbildungsreferentInnen-Pool

 

Projektbeschreibung

Sechsmal jährlich finden in verschiedenen, thematisch relevanten Einrichtungen der Stadt Wien die Vernetzungs-Workshops statt. Ferner wurde mit der MAG ELF vereinbart, dass jede Wöchnerin in Wien in das Säuglingspaket einen Folder mit relevanten Informationen erhält. Weiters werden alle aufgeführten Institutionen regelmäßig zum Thema psychosoziale Krisen in der Schwangerschaft und Elternschaft geschult.

 

Ergebnisse

Die Erfahrungen zeigen, dass das Early-Warning in den relevanten Einrichtungen der Schwangeren- und Elternbetreuung (siehe oben) greift.

Der Anteil an schweren psychischen Problemfällen in den psychiatrischen Einrichtungen (PSD, KAV) ist um 30% gestiegen. Dh, professionelle Hilfe konnte zu einem frühen Zeitpunkt angeboten werden.

 

Finanzierung/Steuerung

  • Wiener Programm für Frauengesundheit

 

Kooperationspartner

  • Wiener Programm für Frauengesundheit, KAV, MAG ELF, MA 15, niedergelassene GynäkologInnen und KinderärztInnen, Familienhebammen, Hebammenstützpunkte, Geburtsvorbereitungsinstitutionen

 

Laufzeit

  • 2004; Status laufend

 

 

Weitere Information

 

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