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Die ersten Jahre
Auch oder gerade für ein hochmotiviertes und engagiertes Team, wie jenes vom Wiener Programm für Frauengesundheit, ist ein Blick von außen unverzichtbar. Daher wurde die Arbeit des Wiener Programms für Frauengesundheit im Zeitraum 1999 bis 2004 von Solution (www.solution.co.at ) evaluiert. Zu diesem Zweck wurden eine Fragebogenerhebung, fünf Fokusgruppen und elf ExpertInneninterviews durchgeführt Eine Kurzversion der äußerst positiven Ergebnisse finden Sie hier. Die detaillierte Evaluation können Sie unter frauengesundheit@ma15.wien.gv.at anfordern.
Bekanntheit des Programms
Die Fragebogenerhebung zeigte den hohen Bekanntheitsgrad der Angebote – so waren die Projekte Brustkrebsfrüherkennung und Essstörungen über 80 Prozent der RespondentInnen bekannt. Die vielfältigen Broschüren wurden als bekannt eingestuft – 80 Prozent haben etwa die Broschüre Essstörungen wieder erkannt.
Veranstaltungen
Den höchsten Bekanntheitsgrad bei den Veranstaltungen verzeichneten die Frauengesundheitstage „femvital“ mit 65 Prozent. Schulungen und Fortbildungen im Rahmen der Umsetzung des Wiener Programmes für Frauengesundheit wurden von 18 Prozent der RespondentInnen genutzt, der Frauenanteil betrug dabei rund 90 Prozent.
Allgemeine Bewertungen
Auf die Frage: „Haben Sie durch das Programm eine andere Sicht auf das Thema Frauengesundheit gewonnen?“ antworteten 44 Prozent mit Ja. Die verschiedenen Instrumente werden mehrheitlich als sehr wichtig beurteilt, insbesondere Öffentlichkeitsarbeit und zielgruppenspezifische Informationen. Insgesamt hatten 60 Prozent der männlichen und 77 Prozent der weiblichen Befragten bereits Kontakt mit dem Büro der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten bzw. haben mit diesem zusammengearbeitet.
Erweiterungen und Fokussierung der Themen
Folgende Vorschläge wurden von den ExpertInnen vorgebracht: Frauenspezifische Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt, Mehrfachbelastung von Frauen und deren psychischen Auswirkungen, soziale Situation und Armut von Frauen, Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesundheitsberufen, Gesundheit von MigrantInnen sowie von Frauen mit Behinderungen, Gewalt gegen Mädchen und Frauen, Schaffung von Frauengesundheitszentren.
Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass die Ergebnisse der Evaluierung die gelungene Umsetzung des Wiener Programms für Frauengesundheit unterstreichen sowie Entwicklungspotenziale und strategische Weiterentwicklungen aufzeigen.
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